Zhu Gießener SV 2018Ober­li­gist fegt er­satz­ge­schwäch­te Wat­zen­bor­ner mit 9:1 von der Plat­te und gibt Ro­te La­ter­ne ab - Der Gie­ße­ner SV darf in der Ober­li­ga Hes­sen zum er­sten Mal ein we­nig durch­at­men. Mit ei­nem 9:1-Der­by­sieg setz­te sich das Te­am von Ka­pi­tän Sa­mu­el Preuss ge­gen den Lo­kal­ri­va­len NSC Wat­zen­born-Stein­berg durch und gab da­mit die Ro­te La­ter­ne an den TSV Bes­se ab.
„Wir sind sehr glü­cklich, dass wir die zwei Punk­te ein­ge­fah­ren ha­ben. Nach dem bis­he­ri­gen Sai­son­start stan­den wir schon ein we­nig mit dem Rü­cken zur Wand. Dem­ent­spre­chend ist der Sieg für uns ei­ne gro­ße Er­leich­te­rung“, so GSV-Mann­schafts­ka­pi­tän Sa­mu­el Preuss und re­la­ti­vier­te sog­leich: „Man muss na­tür­lich se­hen, dass das Er­geb­nis auch der Auf­stel­lung von Wat­zen­born ge­schul­det war. Oh­ne Fa­bi­an Mo­ritz, Flo­ri­an Mül­ler und Den­nis Grötzsch wa­ren sie sehr ge­schwächt.“

NSC Wat­zen­born-Stein­berg – Gie­ße­ner SV 1:9: Die Gie­ße­ner lie­ßen zum er­sten Mal Xiay­ong Zhu mit­spie­len. Auf der an­de­ren Sei­te ließ Ka­pi­tän Har­nisch Tim Neu­hof und Fe­lix Stall­mach Er­fah­run­gen in der Ober­li­ga sam­meln. Das NSC-Ver­bands­li­ga-Duo ver­kauf­te sich im Dop­pel ge­gen Die­ter Buch­enau/Sa­mu­el Preuss sehr gut und glich nach 0:2 in den Sät­zen noch aus. Im Ent­schei­dungs­satz setz­te sich dann die Er­fah­rung der Gie­ße­ner durch. Noch knap­per ver­lief das Du­ell zwi­schen Ste­fan Har­nisch/Jan Hart­mann und Jan Lim­bach/Xiay­ong Zhu. Mit 15:13 im Fünf­ten hat­te auch hier der GSV die Na­se vorn.

Chris­ti­an Güll/Jo­han­nes Lin­nen­kohl mach­ten den Traum­start für die Gie­ße­ner per­fekt. Nach vier Sät­zen hat­ten sie ge­gen Tors­ten Kirch­herr/Ja­kob Arm­brüs­ter das bes­se­re En­de für sich. Im er­sten Ein­zel zeig­te Har­nisch Mo­ral und kam ge­gen Lim­bach nach zwei ver­lo­re­nen Sät­zen zu­rück ins Match. Den Sieg trug aber auch hier der GSVler da­von. Pa­ral­lel muss­te sich Kirch­herr Güll in vier Sät­zen ge­schla­gen ge­ben.

Beim Stand von 0:5 lie­fer­te sich Hart­mann mit Buch­enau ein pa­cken­des Du­ell. Mit 12:10, 8:11, 11:8, 8:11 und 11:9 si­cher­te Hart­mann den NSCler den er­sten und ein­zi­gen Punkt des Der­bys. In der Fol­ge setz­ten sich Zhu und Lin­nen­kohl oh­ne Satz­ver­lust ge­gen Arm­brüs­ter und Neu­hof durch. Preuss muss­te nur im zwei­ten Satz ge­gen Stall­mach pas­sen und fuhr an­sons­ten ei­nen kla­ren Sieg ein und im letz­ten Spiel des Ta­ges zwi­schen Har­nisch und Güll en­de­te das Match für den Ka­pi­tän, wie es be­gon­nen hat­te. Har­nisch spiel­te fünf Sät­ze gut mit. Mit ei­nem Er­folgs­er­leb­nis durf­te aber der Gie­ße­ner den Tisch ver­las­sen.

Der NSC wird die­se Nie­der­la­ge ver­schmer­zen kön­nen. Nach­dem das Te­am von Ka­pi­tän Har­nisch zu­letzt trotz ei­nes Er­satz­spie­lers in Krif­tel punk­ten konn­te, war die Last der Aus­fäl­le von Mo­ritz und Mül­ler ge­gen die durch Zhu ver­stärk­te GSV-Mann­schaft zu groß. Wie hoch die­ser Der­by­sieg ein­zu­ord­nen ist, müs­sen die GSVler in den näch­sten Spie­len be­wei­sen und da­bei auch Te­ams schla­gen, die nicht oh­ne ih­re Spit­zen­spie­ler an­rei­sen.

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