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Höhere Tischtennis-Damenklassen: Keine Veränderungen beim künftigen Oberligisten Wißmar - Ungewissheit ist das bestimmende Gefühl im Bezug auf die kommende Tischtennis-Saison. Sicher ist inzwischen immerhin, dass die Frist für Vereinswechsel verstrichen ist. Bei zwei der drei höherklassigen heimischen Damen-Mannschaften hat es dabei keine Veränderungen gegeben.

Das Team des künftigen Oberligisten TTC Wißmar bleibt in der bisherigen Besetzung beisammen. Dazu meint der TTC-Vorsitzende Steffen Kreiling: „Falls es zu einer einigermaßen ,normalen‘ Runde kommen sollte, wollen wir versuchen, die Klasse zu halten. Es wird aber sicher nicht so weitergehen wie in den letzten drei Runden.“ In diesen drei Spielzeiten blieben die Wißmarerinnen ohne Punktverlust. Nun musste zunächst einmal wieder der Trainingsbetrieb in Gang gebracht werden. Dazu wurde mit hohem zeitlichem und finanziellem Aufwand ein Hygienekonzept aufgebaut, was vor zwei Wochen zur Hallenfreigabe führte. Mannschaftsführerin Céline Kreiling schreibt dazu auf der TTC-Homepage: „Das Trainerteam des TTC Wißmar ist positiv überrascht, wie gut das Training in den jeweiligen Trainingsgruppen gelang und darüber, dass alle sich im Vorfeld über das Hygienekonzept informiert haben und dadurch das Training sowohl für die Erwachsenen, als auch für den Nachwuchs möglich gemacht werden konnte.“

Weniger rosig sieht es bei den Damen des NSC Watzenborn-Steinberg aus. Nach vielen Abgängen in der vergangenen Saison verlassen zwei weitere Spielerinnen den Verein. Iris Jacob wechselt zum Post SV Gießen und Claudia Meiß zum TSV Garbenheim. Beide gehörten lange praktisch zum Inventar des NSC. Jacob war 1990 vom Gießener SV nach Pohlheim gekommen und Meiß stieß 1992 dazu. Christine Peschke, die Mannschaftsführerin der Watzenborner Verbandsliga-Damen, ist angesichts der Entwicklung fast sprachlos: „Tja, was soll ich sagen. Wie es aussieht, haben wir keine Mannschaft mehr. Ich verstehe das alles auch nicht wirklich, aber es ist so gekommen.“

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