Der bis vor zwei Wo­chen ver­lust­punkt­freie Spit­zen­rei­ter Gie­ße­ner SV II kas­sier­te bin­nen Wo­chen­frist sei­ne zwei­te Sai­son­nie­der­la­ge. Da­mit schwingt sich der FV Ful­da-Ho­ras II zu ei­nem ern­stzu­neh­men­den Kon­kur­ren­ten um die Be­zirks­ober­li­ga-Meis­ter­schaft auf.

FV Ful­da-Ho­ras II – Gie­ße­ner SV II 9:4: Die Dop­pel­bi­lanz liest sich der­zeit ver­hee­rend, denn nach 27 Sie­gen und 7 Nie­der­la­gen in der ge­sam­ten Vor­run­de ste­hen nach drei Be­geg­nun­gen der Rück­run­de be­reits sie­ben Dop­pel­mis­ser­fol­ge zu Bu­che. Aus der Stamm­be­set­zung ver­fügt nur Jür­gen Boldt über ein po­si­ti­ves Ver­hält­nis in den Ein­zeln, Den­nis Schaf­fert ging im Spit­zen­paar­kreuz bis­her gänz­lich leer aus. Beim Ful­da­er Ver­tre­ter FV Ho­ras II kas­sier­ten die Sach­wim­mer auch noch fünf un­glü­ckli­che Fünf­satz­nie­der­la­gen. Zu­dem fehl­te Jo­nas Acker – es kam al­so ei­ni­ges zu­sam­men. Jür­gen Boldt/Phil­lip Win­gert star­te­ten mit ei­ner 1:3-Nie­der­la­ge, Den­nis Schaf­fert/Mat­thi­as Heick­mann blie­ben chan­cen­los. Mar­kus Geiß­ler/Rast­is­lav Mi­chal­ko dreh­ten ei­nen 1:2-Rück­stand noch zum 3:2-Sieg. Wäh­rend Boldt als ein­zi­ger GSV-Ak­teur sei­ne bei­den Ein­zel hol­te, trug nur noch Win­gert mit sei­nem Sieg über Wag­ner et­was Zähl­ba­res bei. Schaf­fert, Geiß­ler und Heick­mann un­ter­la­gen in der er­sten Ein­zel­run­de je­weils mit 2:3. Beim Stand von 4:7 kas­sier­ten dann noch Win­gert und Geiß­ler im 5. Satz ganz bit­te­re Nie­der­la­gen.

Raus aus der Kri­se

Gie­ße­ner SV II muss um Auf­stieg ban­gen - Nach der Vor­run­de mit wei­ßer Wes­te hat der Be­zirks­ober­li­ga-Auf­stiegs­aspi­rant Gie­ße­ner SV II zu Be­ginn der Tisch­ten­nis-Rück­run­de zwei Nie­der­la­gen in drei Be­geg­nun­gen kas­siert. Der Gie­ße­ner An­zei­ger sprach mit dem Mann­schafts­füh­rer der Schwim­mer-Re­ser­ve, Mat­thi­as Heick­mann.

Der Gie­ße­ner SV II hat sich die zwei­te Sai­son­nie­der­la­ge ein­ge­fan­gen, und das zu Be­ginn der Rück­run­de. Beim 7:9 ge­gen Lau­ter­bach wa­ren es maß­ge­blich die vier Mis­ser­fol­ge in den Dop­peln – wo­ran hat es dies­mal in der Haupt­sa­che ge­le­gen?

Wie auch ge­gen Lau­ter­bach lie­fen die Dop­pel ge­gen Ho­ras al­les an­de­re als op­ti­mal. Glü­ckli­cher­wei­se konn­te un­ser Dop­pel 3 mit Geiß­ler/Mi­chal­ko knapp ge­win­nen. Ins­ge­samt ha­ben wir vie­le un­glü­ckli­che Fünf-Satz-Nie­der­la­gen ein­ste­cken müs­sen. Es lief ge­nau an­ders­he­rum als im Hin­spiel, wo wir klar mit 9:3 sieg­ten, aber die knap­pen Spie­le al­le ge­win­nen konn­ten. Mit vier Stu­den­ten im Te­am, die ge­ra­de al­le in der Klau­sur­en­pha­se ste­cken, ist am Wo­che­nen­de der­zeit viel­leicht auch nicht die not­wen­di­ge Kon­zen­tra­ti­on vor­han­den. Zum Glück ha­ben wir die Klau­su­ren bald hin­ter uns, so­dass der Kopf für Tisch­ten­nis am Wo­che­nen­de frei ist.

Wie will die Mann­schaft sich aus der sport­li­chen Mi­se­re be­frei­en?

Auf je­den Fall über Kampf und Wil­len in den näch­sten Spie­len. Hin­zu kommt, dass wir even­tu­ell die Dop­pel um­stel­len. Hier­durch ver­spre­chen wir uns fri­schen Wind.

Noch hat der Gie­ße­ner SV II ei­nen aus­rei­chen­den Vor­sprung vor den di­rek­ten Kon­kur­ren­ten um den Auf­stieg in die Ver­bands­li­ga. Muss sich die Tisch­ten­nis-Ge­mein­de um das an­ge­peil­te Sai­son­ziel Sor­gen ma­chen?

Wir glau­ben al­le an un­se­re Stär­ken und sind noch lan­ge nicht so­weit, dass wir uns Sor­gen ma­chen. Das Sai­son­ziel ist nach wie vor der Auf­stieg in die Ver­bands­li­ga. Wenn wir es schaf­fen, den Kopf frei­zu­be­kom­men, ge­mein­schaft­lich stark auf­zu­tre­ten und das not­wen­di­ge Quänt­chen Glück ha­ben, wer­den wir den Auf­stieg auch rea­li­sie­ren.

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