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Auf­at­men im Ab­stiegs­kampf der Tisch­ten­nis-Ober­li­ga: Nach dem 9:5-Sieg sei­nes Gie­ße­ner SV ge­gen Müns­ter nahm sich Ka­pi­tän Sa­mu­el Preuss Zeit für ein paar Fra­gen.

Herr Preuss, war das die Vor­ent­schei­dung im Ab­stiegs­kampf?

Ja, ich den­ke, es war ei­ne Vor­ent­schi­ei­dung im Ab­stiegs­kampf. Mit vier Punk­ten Vor­sprung ha­ben wir jetzt ein recht si­che­res Pol­ster. Es müss­te al­les schief lau­fen, da­mit wir noch ein­mal in Ab­stiegs­ge­fahr ge­ra­ten.

Von au­ßen schien es so, als wä­re der Druck enorm ge­we­sen. Wie ha­ben Sie in­ner­halb des Te­ams die letz­ten zwei Wo­chen er­lebt?

Der Druck war auf je­den Fall enorm. Bei­de Te­ams woll­ten na­tür­lich un­be­dingt zwei Punk­te mit­neh­men. Al­ler­dings hat­te Müns­ter mehr Druck als wir, da sie noch zwei Punk­te Rück­stand hat­ten. Jetzt ist der Ab­stand auf vier Punk­te ge­wach­sen. Im Spiel gab es acht Fünf-Satz-Mat­ches. Ich den­ke, das spricht für die Span­nung des Spiels.

Wie zu­frie­den sind Sie mit dem bis­he­ri­gen Ver­lauf der Run­de?

Mit Mit­tel­bu­chen und Müns­ter ha­ben wir die Mit­kon­kur­ren­ten bis­her ge­schla­gen. Da­her sind wir voll im Soll. Au­ßer­dem zeigt Mi­cha­el Mer­kel im­mer stär­ke­re Auf­wärts­ten­den­zen. Er hat dies­mal sein Ein­zel ge­won­nen, und auch im zwei­ten Ein­zel hat er be­reits mit 2:0 in den Sät­zen ge­führt. Ins­ge­samt kön­nen wir zu­frie­den sein mit der Rück­run­de. Nun ha­ben wir ei­nen gro­ßen Sprung in Rich­tung Klas­sen­halt ge­tan.

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