Watzenborner Herren stehen vor schwerer Saison in einer enorm verstärkten Oberliga - Nach Meinung von Stefan Harnisch, Kapitän des Tischtennis-Oberligisten NSC Watzenborn-Steinberg, ist die diesjährige Saison sogar stärker als die Regionalliga einzuschätzen. Harnisch spricht von „irren Aufstellungen“, da nahezu alle anderen Teams Spitzenleute verpflichtet haben. Da das für die Watzenborner „kein Ziel gewesen“ ist, wird man wohl das Image der „Fahrstuhlmannschaft“ weiter nicht los. Für die Oberliga zu schwach, für die Hessenliga zu stark.

Spitzenspieler Fabian Moritz „kann an einem guten Tag alle schlagen“, der Wechsel zu Vierermannschaften bekommt dem NSC allerdings nicht so gut. Denn von der ansonsten ausgeglichenen Truppe werden sich im vorderen Paarkreuz alle schwertun. Auch Jakob Armbrüster, Jan Hartmann und Dennis Grötzsch zählen zum Oberliga-Stamm, die allesamt ihre Einsätze erhalten werden. Denn man erwartet Florian Müller, der in New York lebt und bleiben wird, einmal pro Halbrunde und auch Hartmann, der in Stuttgart studiert, wird nicht immer verfügbar sein.

Die Watzenborner starten in die kommende Saison mit einem Heimspiel gegen Besse (Sonntag 19. September, 11 Uhr, Turnhalle der Limes-Schule), „das sich mit einer neuen Nummer eins und zwei extrem verstärkt hat“. Besse falle somit aus der „Hoffnungsliste“, wie Harnisch die schlagbaren Gegner zusammenfasst, heraus. Übrig bleiben TuS Kriftel und der TV Dreieichenhain. Beim TTC Langen wird es davon abhängig sein, wie viele der von eins bis sechs gemeldeten Ausländer tatsächlich auflaufen werden.

Weiter geht es für die Watzenborner übrigens erst am 9. Oktober mit einem weiteren Heimspiel gegen den TTC RS Fulda-Maberzell. Die Fuldaer Bundesliga-Reserve ist ebenfalls stark bestückt mit Spitzenkräften, von denen aber nicht immer alle antreten. Als eindeutiger Favorit gilt Eintracht Frankfurt mit dem Lehnheimer Spitzenmann Dennis Dickhardt, denn „die wollen hoch“, so Harnisch abschließend.

Spieler: Fabian Moritz, Florian Müller, Stefan Harnisch, Torsten Kirchherr.

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