In Tischtennis-Hessenliga treten NSC und Allendorf an -  Das Verhältnis der beiden heimischen Tischtennis- Hessenligisten beruht auf gegenseitiger Wertschätzung. Das war beim Gespräch über die Vorberichterstattung mit den beiden Mannschaftssprechern deutlich herauszuhören und hat einige plausible Gründe. Die jetzigen – neben Oliver Welt – Spitzleute der Lumdataler, Marco und Nico Grohmann, haben beispielsweise einige Jahre für den NSC aufgeschlagen. Bereits am zweiten Spieltag kommt es zum direkten Aufeinandertreffen in Watzenborn, zum Derby wird in der Watzenborner Halle ein Oktoberfest stattfinden, das beiden Anhängergemeinden schmecken sollte. Da beide Teams nach oben schielen, dürfte das Endergebnis für beide Teams allerdings richtungsweisend sein.

TSV Allendorf/Lumda: Rückkehrer Nico Grohmann verstärkt die Lumdataler sehr, diese verfügen damit über drei Akteure, die im vorderen Paarkreuz vorzeigbar sind. Aber nach hinten sieht Mannschaftsführer Oliver Welt bezüglich der Leistungszahlen einen deutlichen Abfall. Zudem wäre ein Ausfall bei den ersten Sechs »kaum zu kompensieren «, denn die Zweite startet in der Bezirksliga. So gibt denn Welt das Saisonziel »oberes Mittelfeld« ein bisschen bescheiden aus. Besse, der NSC, Kassel 2 und Langenselbold sowie Hofgeismar sollten ebenfalls eine gewichtige Rolle spielen, mit dem Abstieg dürften bei normalem Verlauf die beiden heimischen Hessenligisten nichts zu tun haben. Die Vorbereitung der Allendorfer war infolge privater Ereignisse bei mehreren Akteuren ein wenig gestört und getrübt. Man baut weiterhin auf die starken Doppel mit M. Grohmann/ Welt, die in der vergangenen Saison nur ein einziges Mal als Verlierer die Tische verließen, sowie N. Grohmann/ Krupenkow, die lange Zeit ebenfalls sehr erfolgreich agierten.
TSV Allendorf/Lumda: Marco Grohmann, Oliver Welt, Nico Grohmann, Manfred Krupenkow, Slawomir Karwatka, Maximilian Preis

"Wir wollen natürlich auch gerne um den Aufstieg mitspielen. Als erster Aufstiegskandidat gilt aber Besse mit seinen fünf starken ausländischen Spielern." Fabian Moritz

NSC Watzenborn-Steinberg: Fabian Moritz schätzt die Hessenliga stärker als vor zwei Jahren ein, als man den direkten Wiederaufstieg schaffte. Eigentlich hatte man den Stempel »Fahrstuhlmannschaft « abgeben wollen, aber Moritz schränkt ein: »Wir wollen natürlich auch gerne um den Aufstieg mitspielen. Als erster Aufstiegskandidat gilt aber Besse mit seinen fünf starken ausländischen Spielern. Zudem ist Langenselbold II sehr gut besetzt, inwieweit die nominierten Spieler tatsächlich eingesetzt werden, ist abzuwarten.« Außerdem traut der Watzenborner dem TSV Allendorf/ Lumda mit Marco und Nico Grohmann eine Menge zu. Gegen Besse wird es ein Wiedersehen mit Marcin Kubiak geben, der vor einigen Jahren beim NSC zwei Jahre lang der Spitzenspieler in der Regionalliga war.
Florian Müller wird wie immer nur unregelmäßig zum Einsatz kommen, ein Sonderlob bekommt Dennis Grötzsch ab: »Dennis hat gerade ein »Tischtennis Hoch«, trainiert so viel wie noch nie und ist wirklich stark im Training!« Man hofft weiterhin auf die schon traditionelle Doppelstärke. Abschließend bekennt Moritz: »Wir freuen uns auf das wahrscheinlich letzte Jahr als 6er-Mannschaft. Zu unserem ersten Heimspiel am 24.9 um 18.30 Uhr gegen Allendorf mit den Grohmann-Brüdern – beide Ex-NSCler – werden wir als kleines Highlight bieten: Speisen und Getränke nach dem Motto Oktoberfest.« Und da hofft man natürlich auf viele Zuschauer.
NSC: Fabian Moritz, Florian Müller, Stefan Harnisch, Torsten Kirchherr, Jan Hartmann, Jakob Armbrüster

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