Vom Klassenerhalt als obersten Ziel für die neue Tischtennis-Runde in der Verbandsliga spricht nur der TSV Allendorf/Lumda II. Im Mittelfeld landen wollen der TV Großen-Linden und der verstärkte TTC Wißmar, die TSF Heuchelheim erwarten von sich gar einen Platz im vorderen Mittelfeld. Als Topfavoriten auf die Meisterschaft sehen die heimischen Verbandsliga-Vertreter den TTC Maberzell III unter der Voraussetzung, dass die gemeldete Aufstellung immer spielt. Aber auch der TTC Höchst/Nidder sollte ganz vorn dabei sein, der sich mit Hessenmeister Makoto Nogami (letzte Saison Gießener SV/Regionalliga!) verstärkt hat. Vielleicht auch der TTC Salmünster II. Weiterhin wird es also in der Verbandsliga zu einer großen Anzahl von Derbys kommen. Los geht es damit bereits am ersten Spieltag, da treffen der TTC Wißmar und der TV Großen-Linden sowie der TSV Allendorf/Lda. II und der TTC Wißmar aufeinander.

TSF Heuchelheim

»Da die Liga aber - zumindest auf dem Papier - stärker besetzt ist als letzte Saison, peilen wir einen Platz im vorderen Mittelfeld an«, lassen die Heuchelheimer verlauten - und sind wohl auch entsprechend gerüstet. Mit Spitzenspieler Samuel Preuss haben die TSF eine »Bank« im vorderen Paarkreuz (Vorjahresbilanz 17:3), verstärkten sich mit Tim Birkenauer (Post-SV Gießen), der im hinteren Paarkreuz aufschlagen wird und dort auch zu den besten Spielern der Liga gehören sollte. Maksym Nikolenko wird wieder einige Spiele mitmachen, den breiten Verbandsliga-Kader komplettieren Michel Weiss, Fabian Lenke und der in die zweite Mannschaft gerückte Alexander Weiß. Als Topfavoriten auf die Meisterschaft sehen die Heuchelheimer den TTC Maberzell III unter der Voraussetzung, dass die gemeldete Aufstellung immer zum Zug kommt. Aber auch der TTC Höchst/Nidder wird ganz vorn dabei sein, prophezeit Alex Weiß. Die Aufsteiger aus Hain-Gründau und Großenlüder werden es schwer haben.

Aufstellung: Samuel Preuss, Maxym Nikolenko, Michel Weiss, Tim Birkenhauer, Fabian Lenke.

TV Großen-Linden

Wenig Bewegung hat es beim TV gegeben. »Alles beim Alten. Wir möchten eine gute Runde spielen und gehen davon aus im Mittelfeld zu landen«, mehr lässt sich Simon Frodl-Dietschmann nicht entlocken. Und noch: »Wir haben mit Alex Roßbild einen sehr guten Ersatzspieler.« Als Favoriten sehen die Lindener Salmünster II und den TTC Höchst/Nidder. Sie sind sich auch mit den anderen heimischen Verbandsligisten darüber einig, dass es der TTC Hain-Gründau als Aufsteiger schwer haben wird, die Klasse zu halten.

Aufstellung: Andrius Preidzius, Philipp Horvath, Carsten Jung, Roland Fritsch, Simon Frodl-Dietschmann.

TTC Wißmar

Nachdem man in der vergangenen Saison über eine erfolgreiche Relegation nur knapp dem Abstieg entronnen war, können die Wißmarer entspannt in die neue Runde gehen. Mit Neuzugang Jakob Armbrüster (ehemals NSC Watzenborn-Steinberg/TSV Allendorf/Lumda) konnte man sich im vorderen Paarkreuz verstärken. Luis Frettlöh, Tim Neuhof und Noël Kreiling komplettieren das Team der Lumdataler. Außerdem hat man mit Stammspielern aus der zweiten Mannschaft auch noch Akteure, die ebenfalls verbandsligatauglich sind. Dementsprechend formuliert Kreiling die Erwartungen: »Wir wollen dieses Jahr mit dem Abstieg nicht zu tun haben und die bestmögliche Platzierung am Ende erreichen.« Als Aufstiegsfavoriten sehen die Wißmarer Höchst/Nidder und danach eine ausgeglichene Verbandsliga. Die diesjährigen Aufsteiger werden es für Kreiling wahrscheinlich schwer haben.

Aufstellung: Jakob Armbrüster, Luis Frettlöh, Noël Kreiling, Tim Neuhof.

TSV Allendorf/Lda. II

Die Allendorfer »Zweite« setzt sich aus Spielern zusammen, die in der letzten Saison in unterschiedlichen Mannschaften von Oberliga bis zur Bezirksliga gespielt haben. Den Kern des Teams werden Felix Stallmach, Kevin Krendl und Youngster Mika Schlapp bilden. Der 15-jährige Nachwuchsspieler hat sich den Platz in dieser Mannschaft über eine starke Bezirksliga-Saison sowie erfolgreiche Ersatzstellungen in der Bezirksoberliga erspielt und soll nun weiter an die Spielstärke auf Verbandsebene herangeführt werden. Dazu wird man durch Stefan Harnisch und Manfred Krupenkow Unterstützung von zwei Akteuren bekommen, die aber auch für den Einsatz in der Hessenliga vorgesehen sind. Als Edeljoker könnte auch noch Florian Müller spielen, der er aber in den USA wohnt und voraussichtlich nur bei ein bis zwei Spielen dabei sein wird.

Als primäres Ziel ist von Mannschaftsführer Stallmach der Klassenerhalt ausgegeben. Hain-Gründau wird als klarer Abstiegskandidat angesehen, Salmünster III und Großenlüder werden vermutlich ebenfalls gegen den Abstieg spielen. Höchst/Nidder und Fulda-Maberzell sind für Stallmach die Favoriten. Aber: »Wenn wir sowohl mit Stefan (Harnisch, Anm. d. Red.) als auch Manfred (Krupenkow, Anm. d. Red.) spielen, können wir gegen alle Mannschaften punkten.«

Aufstellung: Florian Müller, Stefan Harnisch, Manfred Krupenkow, Felix Stallmach, Kevin Krendl, Mika Schlapp

 

 


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