
[Update 25.02.2026] In der Vorrunde der Tischtennis-Hessenliga reichte es für den TSV Allendorf/Lumda gegen den Mitkonkurrenten um die Meisterschaft, den TSV Besse, nur zu einem Unentschieden. Beim fälligen Rückrundenspiel in Nordhessen setzten die Lumdataler mit dem 7:3-Auswärtserfolg jetzt ein dickes Ausrufezeichen! Wie Topfavorit SC Niestetal hat der Tabellenführer TSV Allendorf/Lumda nunmehr vier Minuszähler, hinter diesen beiden folgt der Gießener SV II mit fünf.
Herren
Regionalliga West
Bericht von Dr. Norbert Englisch
Oberliga Hessen
Bericht von Dr. Norbert Englisch
Hessenliga Nord-Mitte
Bericht von Dr. Norbert Englisch
Fabian Moritz mit Top-Auftritt
In der Vorrunde der Tischtennis-Hessenliga reichte es für den TSV Allendorf/Lumda gegen den Mitkonkurrenten um die Meisterschaft, den TSV Besse, nur zu einem Unentschieden. Beim fälligen Rückrundenspiel in Nordhessen setzten die Lumdataler mit dem 7:3-Auswärtserfolg jetzt ein dickes Ausrufezeichen! Wie Topfavorit SC Niestetal hat der Tabellenführer TSV Allendorf/Lumda nunmehr vier Minuszähler, hinter diesen beiden folgt der Gießener SV II mit fünf.
TSV Besse – TSV Allendorf/Lumda 3:7: Die Doppel verliefen erneut ausgeglichen, denn Fabian Moritz/Nico Grohmann besiegten Kubiak/Wicke sehr deutlich. Oliver Welt/Lea Grohmann bekamen jedoch Yunusov/Reimann nicht in den Griff (0:3). Grohmann zeigte sich verbessert und knöpfte Kubiak einen Satz ab, später unterlag er Yunusov nach 10:7-Führung unglücklich mit 19:21 im Entscheidungssatz. Der erneut überragend agierende Moritz blieb im Spitzenpaarkreuz zweimal 3:1-Sieger. Neben Moritz trumpften jedoch auch Lea Grohmann und Welt mit zwei Einzelsiegen über Reimann und Metelskyj auf. „Nach der Aufstellung der Gastgeber ist das klare Ergebnis keine Überraschung“, konstatiert Welt selbstbewusst.
Klarheit über Meisterschaft und Oberliga-Aufstieg wird es allerdings erst spät im Saisonverlauf geben. Am 28. März müssen die Lumdataler beim Gießener SV II antreten, drei Wochen später (18. April) kommt der SC Niestetal zum absoluten Hessenliga-Showdown.
Verbandsliga Mitte
Bericht von Dr. Norbert Englisch
Kein Sieger im Derby
Der TTC Wißmar mit dem TTC Salmünster II sowie ebenfalls der TV Großen-Linden und der TSV Allendorf/Lumda II trennten sich am Wochenende in der Tischtennis-Verbandsliga unentschieden. Da auch die TSF Heuchelheim nach einer äußerst knappen Niederlage bei Tabellenführer TTC Höchst/Nidder tags darauf mit dem Revanchesieg bei der DJK-SSV Großenlüder aufwarteten, kam für die heimischen Verbandsligisten eine ausgeglichene Wochenendbilanz zustande. Großen-Linden und Wißmar bleiben damit Kandidaten auf die Vizemeisterschaft, die TSF rücken vor dem TSV Allendorf/Lumda II auf den Relegationsrang. Mit einem Heimsieg über den TTC Hain-Gründau, der aktuell einen Rang vor den Heuchelheimern liegt, können die TSF in zwei Wochen die Abstiegsgefahr vorerst bannen.
TV Großen-Linden – TSV Allendorf/Lumda II 5:5: Ein friedliches Derby mit gerechtem Ausgang (5:5/20:20), wenn man beim TSV auch dem verletzt zuschauenden Kapitän Felix Stallmach nachtrauerte. Andrius Preidzius/Philipp Horvath holten gegen Manfred Krupenkow/Mika Schlapp sicher ihr Doppel, Carsten Jung/Simon Frodl-Dietschmann unterlagen Stefan Harnisch/Kevin Krendl mit 1:3. Preidzius hatte bereits gegen Krupenkow seine Probleme, gewann da aber mit 3:1. Später gegen Harnisch entwickelte sich ein sehenswerter Schlagabtausch, den der Lumdataler mit 3:1 für sich entschied. Für Horvath war vorn nichts zu holen, ähnlich erging es Krendl für den TSV hinten. Da war Jung der überragende Mann mit zwei Erfolgen über Krendl und Schlapp. Den wohl entscheidenden Punkt zum Unentschieden holte Youngster Schlapp im Match gegen Frodl-Dietschmann, der eine Führung im Entscheidungssatz noch zum 7:11 hergab. Nach desaströsem Auftakt (2:11) sicherte der Lindener aber mit 3:1 den Gastgebern noch einen Zähler.
TTC Wißmar – TTC Salmünster II 5:5: „Mit den Doppeln können wir nicht zufrieden sein, da es das erste 0:2 dieser Saison war“, lautete der Kritikpunkt von Noel Kreiling am eigenen Team. Beide Doppelmatches gingen in den Entscheidungssatz: Luis Frettlöh/Kreiling unterlagen Wirtz/Lorenz dabei deutlich, während Jakob Armbrüster/Jannik Bäumler bei ihren Satzverlusten (13:15, 9:11, 12:14) mit dem Glück haderten. Danach bewiesen die Wißmarer jedoch Moral, denn Frettlöh und Armbrüster schlugen mit jeweils 11:9 im fünften Satz über Lorenz beziehungsweise Wirtz zurück. Kreiling besiegte zudem Wick deutlich. Nach der Niederlage von Bäumler gegen Wendegatz stand es zur Halbzeit 3:3. Armbrüster stach dann mit seinem zweiten Einzelsieg über Lorenz etwas aus der TTC-Mannschaft hervor. Frettlöh und Kreiling gaben schließlich ab, bevor Bäumler nach 1:2-Rückstand mit dem 3:2 über Wick für das Unentschieden bei Satzgleichheit (22:22) sorgte.
TTC Höchst/Nidder – TSF Heuchelheim 6:4: Da hätten die Heuchelheimer dem TTC doch fast einen Streich gespielt und die blütenweiße Weste befleckt. In Bestbesetzung, also mit Maxym Nikolenko, ist den TSF nur schwer beizukommen. Nikolenko verlor zwar mit Tim Birkenhauer das Doppel gegen Nogami/Bruske, avancierte aber mit seinen Fünfsatzerfolgen über den Ex-Regionalliga-Akteur Nogami – 18:16 im fünften Satz! – sowie Nuri zum überragenden Heuchelheimer. Samuel Preuss/Michel Weiss setzten sich gegen Nuri/Winterstein nach 0:2-Rückstand mit 3:2 durch, aber Preuss fehlte gegen Nuri das Glück mehrfach beim 2:3 und 10:12 im Entscheidungssatz. Gänzlich ohne Erfolgserlebnis blieb allein Birkenhauer, denn Weiss hatte zunächst gegen Winterstein das Nachsehen, brachte die TSF durch ein glückliches 13:11 im fünften Satz über Bruske jedoch noch einmal auf 4:5 heran.
DJK-SSV Großenlüder – TSF Heuchelheim 3:7: Den Heuchelheimern gelang eindrucksvoll die Revanche für die 2:8-Vorrundenpleite. Zwei 3:1-Siege in den Doppeln durch Samuel Preuss/Michel Weiss und Tim Birkenhauer/Fabian Lenke bedeuteten eine gute Grundlage. Dann hatte Weiss gegen Keller beim 12:10 im Entscheidungssatz das Glück ebenso auf seiner Seite wie Birkenhauer gegen Sauer (14:12). Preuss kam zu seinem souveränen Sieg über Reinhardt, Lenke unterlag jedoch Flörsch unglücklich. Preuss in fünf Sätzen gegen Keller und erneut Weiss ließen die TSF auf 7:1 davonziehen, da konnte der verletzte Birkenhauer sein Match gegen Flörsch problemlos abschenken. Lenke musste sich abschließend auch Sauer beugen.
Bezirksoberliga Mitte Gruppe 1
Bericht von Richard Albrecht
Dämpfer im Kampf gegen den Abstieg
In der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren gab es im Abstiegskampf einen Dämpfer für den TSV Allendorf/Lumda III, der auswärts einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, der TTG Vogelsberg, unterlag. Nicht überraschend kam dagegen die Niederlage von Schlusslicht NSC Watzenborn-Steinberg, das Spitzenreiter TTG Margretenhaun zu Gast hatte und klar unterlag.
TTG Vogelsberg – TSV Allendorf/Lumda III 7:3: Ohne ihre Nummer 2 bestritten die Lumdataler ihr Gastspiel in Herbstein mit dem Ziel, den Vorsprung auf die Abstiegsränge auf vier Zähler auszubauen. Mika Schlapp im Doppel an der Seite von Sebastian Haupt und dann in seiner ersten Einzelpartie sorgte für den 2:2-Zwischenstand nach dem ersten Paarkreuz. Nach der Fünfsatzniederlage von Dennis Neumann (12:14 im Entscheidungssatz) gingen die Gäste dann aber mit einem 2:4-Rückstand in den zweiten Einzeldurchgang. Schlapp unterlag im Spitzeneinzel in vier Sätzen – und mit der Fünfsatzniederlage von Haupt nach 2:1-Satzführung war die Entscheidung gefallen. Lukas Moser betrieb mit seinem 3:1 noch Ergebniskosmetik, Neumann verlor zum Abschluss auch sein zweites Einzel in fünf Sätzen. „Das wird noch eine enge Saison“, trauerte Sebastian Haupt dem fehlenden Spielglück in den Fünfsatzmatches nach. „Wir hoffen, so oft wie möglich komplett spielen zu können und dann die nötigen Punkte noch zu holen.“
NSC Watzenborn-Steinberg – TTG Margretenhaun-Künzell 1:9: Ohne Torsten Weber lieferte das Tabellenschlusslicht dem Spitzenreiter bis zur „Halbzeit“ einen harten Kampf. Bernd Commerscheidt und Martin Richter verloren ihr Doppel und ihre beiden Einzelmatches erst im Entscheidungssatz, zweimal in der Verlängerung. Thomas Domicke sorgte ebenfalls nach fünf Sätzen für den Ehrenpunkt, Julia Metz musste sich nach drei Sätzen geschlagen geben. Damit war der Widerstand gebrochen, der zweite Einzeldurchgang ging mit nur einem Satzverlust an den Favoriten.
Bezirksliga Mitte Gruppe 1
Bericht von Richard Albrecht
Spannung um Relegationsplatz
In der Bezirksliga machte der TV Großen-Linden III den Kampf um den Relegationsplatz wieder spannender durch seinen 6:4-Heimerfolg gegen den Tabellenzweiten TSV Lang-Göns. 4:4 – ausgeglichen endeten die Einzeldurchgänge, den Vorsprung nach den beiden Doppelerfolgen zu Beginn der Partie retteten am Ende Paul Wendland und Jannik Scultheiß knapp mit Fünfsatzerfolgen. Ohne Matchverlust blieb Spitzenreiter TTC Wißmar II gegen den Tabellenzwölften TGV Schotten. Tags zuvor hatten sie sich beim TTC Rödgen mit 8:2 durchgesetzt. Durch die Langgönser Niederlage benötigt der TTC aus seinen ausstehenden sechs Partien nur noch drei Punkte, um die Meisterschaft perfekt zu machen. Hinter Langgöns bleiben der spielfreie Post-SV Gießen (ein Zähler dahinter) sowie der TTC Rödgen und nun auch der TV Großen-Linden III (jeweils drei Zähler dahinter) in Lauerstellung. Einen Teilerfolg schaffte der Gießener SV IV mit dem Remis gegen den VfB Ruppertsburg, welches den ersten Punktgewinn nach acht Niederlagen in Folge bedeutete, wobei die Schwimmer zu Beginn noch mit 4:0 in Führung gegangen waren. Auch der TSV Allendorf/Lumda IV punktete im Abstiegskampf mit seinem 8:2-Heimerfolg gegen den Tabellennachbarn Post-SV Gießen II. Einen Big Point im Kampf um den Klassenerhalt errang auch der TSV Lützellinden mit seinem 6:4-Auswärtserfolg bei der TTG Mücke II. Ein 3:1 im zweiten Einzeldurchgang, darunter zwei Fünfsatzsiege, machte den Sieg perfekt, die beiden Teams tauschten in der Tabelle die Plätze, die TTG II liegt nun auf dem Relegationsrang.
Bezirksklasse Mitte Gruppe 1
Bezirksklasse Mitte Gruppe 9
Kreisliga Gießen
1. Kreisklasse Gießen
Details Gruppe 1 | Gruppe 2| Gruppe 3
2. Kreisklasse Gießen
Details Gruppe 1 | Gruppe 2 | Gruppe 3
3. Kreisklasse Gießen
Details Gruppe 1 | Gruppe 2 | Gruppe 3
Damen
Oberliga Hessen
Bericht von Uwe Weichsel
Wißmar auf Vizekurs
Die Damen des TTC Wißmar behalten den Kurs auf die Vizemeisterschaft der Tischtennis-Oberliga bei. Sie siegten 8:2 über den Regionalliga-Absteiger SV Ober-Kainsbach und bewahrten so ihren Vorsprung von einen Minuspunkt gegenüber dem Drittplatzierten.
TTC Wißmar – SV Ober-Kainsbach 8:2: Das Hinspiel beim SV Ober-Kainsbach hatte der TTC 3:7 verloren. Diesmal machten die Wißmarerinnen schnell deutlich, dass es keine weitere Niederlage geben sollte. Als es 6:0 stand, war dies bereits sicher. Bis dahin hatten die Gastgeberinnen zweimal im Entscheidungssatz die Nase vorn gehabt. Das Duo Solveig Ehrt/Céline Kreiling holte dabei gegen Jasmin Arras/Julia Beti einen 0:2-Satzrückstand auf. Der TTC-Vorsitzende Steffen Kreiling meinte dazu: „Solveig und Céline brauchten die ersten beiden Sätze, um sich auf die Langnoppe von Jasmin einzustellen.“ Als Solistin gewann Solveig Ehrt anschließend in der Begegnung mit Marlene Reeg den fünften Durchgang 11:9. Jessika Andraczek war nach ihrem verletzungsbedingten Fehlen im letzten Match wieder für Wißmar an der Platte. Obwohl sie noch leicht beeinträchtigt war, siegte sie im Doppel an der Seite von Emily Stanko und gestaltete auch ihr erstes Einzel erfolgreich. Für das 5:0 sorgte Céline Kreiling. Die frischgebackene B-Lizenz-Inhaberin Emily Stanko errang den entscheidenden sechsten Zähler. Sie bezwang in einer Partie mit vielen langen Ballwechseln Viola McKearney 11:9, 11:6, 20:22, 11:9.
In der zweiten Einzelrunde verkürzte der SVO auf 6:2, bevor Céline Kreiling und Emily Stanko den 8:2-Endstand herstellten. „Danach haben wir noch gemeinsam mit den Gästen aus Ober-Kainsbach und Salmünster, die gleichzeitig gegen unsere erste Herrenmannschaft gespielt haben, den Spieltag mit Pizza ausklingen lassen“, berichtete sehr zufrieden Steffen Kreiling.
Hessenliga Nord-Mitte
Bericht von Uwe Weichsel
Rückstand ist gewachsen
Die Tischtennis-Damen der TSF Heuchelheim unterlagen dem Hessenliga-Vierten SG Bruchköbel 1:9. Durch die Punktgewinne des KSV Auedamm ist Heuchelheims Rückstand zum Relegationsplatz acht nun auf fünf Punkte angewachsen.
TSF Heuchelheim – SG Bruchköbel 1:9: Den Gastgeberinnen fehlte ihre neue Nummer eins Paula Deiler im Vergleich mit der komplett angetreten SG. Für die TSF erschwerend hinzu kam ein unglücklicher Start in den Doppeln. Das Duo Luisa Heuser/Stephanie Wollmann verlor den vierten Durchgang 9:11, während Christine Lenke und Samira Safabakhsh im Entscheidungssatz mit 8:11 das Nachsehen hatten. Weitere knappe Fünfsatzniederlagen gab es in den Einzeln für Safabakhsh und Heuser. So sprang am Ende nur der Ehrenpunkt durch Samira Safabakhsh heraus. Für diesen musste sie noch einmal über die volle Distanz gehen.
Verbandsliga Mitte
Bericht von Uwe Weichsel
Bezirksoberliga Mitte Gruppe 1
Bezirksliga Mitte Gruppe 1
Bezirksklasse Mitte Gruppe 1
Mädchen
Hessenliga
Bericht von Dr. Norbert Englisch
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