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Zuwachs gegen den Trend

Vladimir Anca auf Nina-Hess-Turnier 2019Makoto Nogami auf Nina-Hess-Turnier 2019Dennis Grötsch auf Nina-Hess-Turnier 2019
Mit 675 Meldungen hatte das 26. Nina-Heß-Gedächtnisturnier entgegen dem Trend einen Zuwachs von etwa 150 Startern gegenüber dem vergangenen Jahr zu verzeichnen. Der Tischtennis-Abteilungsleiter des Gießener SV, Markus Geißler, führt diese Steigerung auch darauf zurück, dass der Wegfall der Damenklassen zu einer höheren Beteiligung von Spielerinnen in den Männerwettbewerben geführt hat.
Vladimir Anca vom Zweiliga-Aufsteiger TV Leiselheim bestätigte seine Favoritenrolle und avancierte zum besten Spieler des Turniers. Der Rumäne, der auch im vergangenen Jahr sehr erfolgreich war, marschierte bis zum Finale der Herrenklasse S2 problemlos durch den Wettbewerb. Im Finale traf er auf Makoto Nogami (TV Dreieichenhain), wobei sich ein hervorragendes Endspiel mit vielen spektakulären Ballwechseln entwickelte. Im entscheidenden siebten Satz ging ihm zum Ende hin allerdings die Puste aus, Anca rettete sich gerade so über die Ziellinie.

Anca siegt

Heimische Sieger blieben angesichts der spielstarken überregionalen Konkurrenz Mangelware. Einzige Einzelsiegerin war in einer mit vier Teilnehmerinnen allerdings schwach besetzten Konkurrenz der weiblichen Jugend Eileen Möbus (SV Inheiden). Beim Teamwettbewerb der Herren B2/1700 kam es gar zu einem Endspiel heimischer Akteure: Janek Hecker/Sebastian Haupt (SV Geilshausen/SV RW Odenhausen) setzten sich vor Christian Becker/Nadi Memis (TSG Lollar) an die Spitze des Felds von 23 Mannschaften. Zwei heimische Akteure standen noch in Doppelwettbewerben ganz oben auf dem Treppchen: In der offenen Herrenklasse wurde an der Seite von Beranek (TTF Frankenthal) der Watzenborner Dennis Grötzsch (NSC Watzenborn-Steinberg) Sieger wie auch Jan Müller (FSV Lumda), der mit Hofmann (1. FC Hösbach) als Partner bei den Herren C1/1600 einen großen Triumph feierte.

Für eine Überraschung sorgte Alexander Roßbild (TSV Klein-Linden), der es in der Herrenklasse B1/1800 bis ins Endspiel schaffte, in dem er Schönhaar (VfL Herrenberg) allerdings glatt mit 0:3 unterlag. Lospech führte Dennis Grötzsch (NSC Watzenborn-Steinberg) in den Wettbewerben der offenen Herrenklasse und der S1 im Halbfinale gegen Sultonov (TTC Langen), zweimal zog Grötzsch dabei klar den Kürzeren. In den Doppelwettbewerben der S1 und S2 schaffte es Grötzsch mit Patrick Klein (TTC Dorheim) bzw. Johannes Linnenkohl (Gießener SV) dann jeweils bis ins Endspiel, unterlag jedoch in beiden Fällen unglücklich mit 2:3. Einen weiteren zweiten Rang erkämpfte sich Linnenkohl mit Partner Nogami (TV Dreieichenhain) im Doppel der Herren S3/2150. Auf dem zweiten Treppchenplatz landeten noch Jannik Bäumler/Diraoui (PSV SchwG Gießen/DJK TuS Siegen - B2/1700), Siegbert Heine/Domrös (TSG Gießen-Wieseck/TSV Marbach – D1/1400) und Filipovic/Torben Schwab (TV Gernsbach/SV Inheiden – U22).

Bronzemedaillen im Einzel gab es neben den beiden von Grötzsch (NSC/Herren offen, S1) noch für Jan Limbach (Gießener SV/Herren S2), Jonas Stiehler (TSF Heuchelheim/Herren B3), Christian Becker (TSG Lollar/Herren B3) und Selis Su Schmalz (TV Grüningen/Schülerinnen A).

Weitere sieben Drittplatzierungen in Doppelwettbewerben runden das Ergebnis heimischer Akteure ab. Die Ergebnisse im Detail findet man unter www.nina-hess-tunier.de. Die 27. Auflage des Nina-Heß-Gedächtnisturniers wird Ende April 2020 stattfinden.

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