TT-RisikenEin großes Pharmaunternehmen hat jüngst eine revolutionäre Pille auf den Markt gebracht: „PingPongium Forte“. Laut Hersteller verwandelt sie jeden ambitionierten Hobbyspieler innerhalb weniger Minuten in eine unbesiegbare Tischtennis-Maschine. Wer dem Gegner noch eine Chance lassen möchte nimmt das weniger starke "PingPongium". Für Freunde homöopather Arzneimittel sind auch Verdünnungen von D1 bis D30 geplant.  Aber man muß unbedingt den Beipackzettel beachten. Die Wirkung ist beeindruckend: Reflexe schneller als der eigene Schatten, Topspins mit orbitaler Flugbahn und eine Beinarbeit, die selbst den Hallenboden nervös macht. Gegner berichten, dass sie den Ball zwar hören, aber nicht mehr sehen können.  Warnhinweis (Audio)

Doch wie so oft gibt es auch Nebenwirkungen. Die häufigste: Sätze dauern plötzlich mehrere Stunden. Was früher ein kurzes „11:7“ war, entwickelt sich zu epischen Duellen mit Spielständen wie 87:85 – im ersten Satz. Zuschauer sollten daher Proviant mitbringen oder gleich ein Zelt aufbauen. Auch Materialverschleiß ist ein Thema. Bälle zerplatzen unter der enormen Rotationsenergie reihenweise, als hätten sie persönliche Probleme mit der Existenz. In einigen dokumentierten Fällen entstanden sogar kleine Löcher im Netz – angeblich durch „übermotivierte Rückhandpeitschen“.

Besonders kritisch: Bei manchen Anwendern lösen sich die Beläge vom Schläger, vermutlich weil sie der Belastung nicht mehr standhalten. Ein Spieler berichtete, sein Schläger habe „einfach aufgegeben und sich in Luft aufgelöst“. Der Hersteller sieht das gelassen und empfiehlt als Gegenmaßnahme: „Stärkere Dosierung, weniger Probleme.“ Ob das so korrekt ist muss noch in wissenschaftlichen Studien bewiesen werden. Manche Kritiker vermuten bei dieser Aussage nur reine Geldmacherei.

Der Deutsche Tischtennisbund prüft derzeit, ob „PingPongium Forte“ unter Doping fällt oder einfach nur als „leicht übertrieben wirksam“ eingestuft wird. Bei den homöopathischen Varianten ab D15 gäbe es aber keine Probleme mit der Genhmigung. Bis dahin gilt: Wer gegen einen Spieler mit ungewöhnlich langem Satz und leicht rauchendem Schläger antritt, sollte vorsichtshalber schon mal den nächsten Urlaub verschieben.

 

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