
[Update 22.04.2026 11:19] Der TTC Wißmar fertigte in der Tischtennis-Verbandsliga den TTC Salmünster III mit 8:2 ab, besitzt aber nur Minimalchancen auf die Aufstiegsrelegation. Pech und Glück hatten die TSF Heuchelheim, die gegen den TTC Fulda-Maberzell III zu Hause mit 4:6 verloren, am Tag darauf aber beim TV Großen-Linden einen 1:4-Rückstand drehten und noch mit 6:4 gewannen. Damit müssen die Heuchelheimer am 9. Mai in Arolsen in die Abstiegsrelegation. Großen-Linden hatte einen Tag zuvor gegen den Meister TTC Höchst/Nidder klar mit 3:7 verloren. Das 5:5-Unentschieden beim TTC Hain-Gründau reichte dem TSV Allendorf/Lumda II zum direkten Klassenerhalt.
Herren
Regionalliga West
Bericht von Dr. Norbert Englisch
GSV schließt Regionalliga auf Platz vier ab
Die DJK Essen revanchierte sich zum Saisonkehraus am Gießener SV für die 3:7-Vorrundenniederlage. Der Regionalliga-Vizemeister mit dem Ex-GSVler Marco Stefanidis war zu stark für das junge Team der Weststädter. So landete man trotzdem auf einem respektablen vierten Abschlussrang, hatte mit dem Abstieg in der gesamten Saison nichts zu tun. Erwischt hat es mit der TG Langenselbold und dem TTV Stadtallendorf zwei der vier hessischen Vertreter. Meister TTC Waldniel steigt in die 3. Bundesliga auf, der TTC Jülich II muss in die Abstiegsrelegation.
DJK Essen – Gießener SV 7:3: Bester Gießener Akteur war Amir Seddigh, der zunächst mit Taha Kilicoglu das Doppel gegen Bosbach/Bode erfolgreich absolvierte und auch für den zweiten Gegenzähler verantwortlich zeichnete, indem er Viktoria glatt mit 3:0 besiegte. Auch später gegen Bode war ein weiterer Zähler drin, nachdem Seddigh in einer Aufholjagd die 2:0-Führung des Esseners ausgeglichen hatte. Besser hatte es kurz vorher Lukas Rimkus gemacht, der Stefanidis im Entscheidungssatz schnell enteilt war und mit 11:2 klar die Oberhand behielt. Im Doppel mit Michael Fuchs war das GSV-Duo gegen Stefanidis/Viktoria allerdings chancenlos gewesen, die anschließenden beiden Einzel von Fuchs gegen Stefanidis sowie Rimkus gegen Bosbach gingen jeweils 1:3 weg. Und auch Kilicoglu musste nach jeweiligem 1:3 seinen Gegnern Bode und Viktoria zum 3:1-Sieg gratulieren.
Der abschließende vierte Tabellenplatz ist aber aller Ehren wert. Jürgen Boldt zeigte sich erfreut über die Tatsache, dass die jungen Spieler, die in der Rückrunde fast ausnahmslos zum Einsatz kamen, ihre Chance genutzt und Stabilität gezeigt haben. Allein Kilicoglu fehle es noch ein wenig an Konstanz. „Bestes hessisches Team in der Regionalliga zu sein, das ist doch etwas“, lobt Boldt seine jungen Wilden.

Oberliga Hessen
Bericht von Dr. Norbert Englisch
Hessenliga Nord-Mitte
Bericht von Dr. Norbert Englisch
Meisterschaft vor Augen
Im Hinspiel in Nordhessen beim TSV Besse hatte man sich unentschieden getrennt, insofern war kein leichter Tischtennis-Vergleich zu erwarten gewesen. Es reichte für den Hessenliga-Tabellenführer Gießener SV II zu einem knappen 6:4-Heimsieg, der allerdings zweimal auf wackligen Füßen stand. Beim TTC Hofgeismar sollte nächste Woche zumindest ein Unentschieden drin sein – dann wären Meisterschaft und Aufstieg unter Dach und Fach.
Ihren Vorrundenerfolg konnte die Gießener Dritte bei der TG Langenselbold II nicht wiederholen, dabei setzte es fünf Fünfsatzniederlagen. Der Gießener SV III kann nur bei ganz ungünstigem Verlauf am kommenden letzten Spieltag noch auf den Relegationsplatz abrutschen. Aktuell besitzt man von drei infrage kommenden Teams das beste Spieleverhältnis. Jenseits von Gut und Böse rangiert der TSV Allendorf/Lumda auf Rang drei, zu Hause gegen den SC Niestetal kamen die Lumdataler allerdings mit 2:8 unter die Räder.
Gießener SV II – TSV Besse 6:4: Den Start in die Begegnung hatten sich die Gastgeber sicher etwas anders vorgestellt. Michael Fuchs/Lukas Rimkus sahen gegen Witkowski/Reimann wenig Land beim 1:3, zudem lagen Amir Seddigh/Taha Kilicoglu gegen Yunusov/Pfaff mit 0:2 im Hintertreffen. Durch ein 13:11 und anschließend 11:8 und 11:9 bekam man die Sache noch hingebogen. Und noch einen zweiten Wackler hatten die Gießener zu bewältigen: Rimkus musste beim 4:3-Zwischenstand gegen Yunusov in den Entscheidungssatz und blieb mit 16:14 nur hauchdünn Sieger. Gegen den bärenstarken Witkowski hatten die Gießener Spitzenleute Fuchs und Rimkus keine Chance, Fuchs hatte Yunusov zunächst aber mit 3:1 geschlagen. Bester Gießener war erneut Seddigh, der Reimann und Pfaff sicher in Schach hielt. Kilicoglu hatte mit seinem 3:1-Erfolg über Pfaff für die 4:2-Halbzeitführung der Gastgeber gesorgt, musste Reiman jedoch abschließend zum Sieg gratulieren.
TSV Allendorf/Lumda – SC Niestetal 2:8: Die nordhessischen Gäste waren favorisiert, interessant wurde die Begegnung allerdings doch noch einmal beim 2:5-Zwischenstand. Da spielten sich Nico Grohmann gegen Hilgenberg und auch Oliver Welt gegen Drobe nach jeweiligen 1:2-Rückständen in den Entscheidungssatz. Das ging dann allerdings zweimal daneben, für Welt beim 10:12 zudem sehr unglücklich. Fabian Moritz/Grohmann bezogen gegen Chatzilygeroudis/Hilgenberg eine deutliche 0:3-Niederlage, aber Welt/Torsten Kirchherr besiegten Drobe/Haschemi mit 3:1. Welt konnte gegen Haschemi dann auch den zweiten TSV-Gegenzähler verbuchen. Die Einzelbilanz ging mit 7:1 etwas zu deutlich an die Gäste.
TG Langenselbold II – Gießener SV III 7:3: Die Gießener Mühen wurden nicht belohnt, fünfmal kassierten die Weststädter Akteure eine 2:3-Niederlage. Damit ging es gleich in den Doppeln los: Amir Seddigh/Taha Kilicoglu konnten gegen Beranek/Beck eine 2:1-Führung ebenso wenig verwerten wie Dennis Grötzsch/Dieter Buchenau gegen Rohr/Fischer. Während Kilicoglu gegen Rohr und Beranek mit 0:3 unterlag, verlor Seddigh gegen Beranek zunächst wieder mit 2:3. Gegen Rohr gelang ihm aber später der zweite GSV-Gegenzähler. Da auch Grötzsch gegen Fischer um eine 2:3-Niederlage nicht umhinkam, stand es 0:5. Es war erst Buchenau vorbehalten, für sein Team den ersten Zähler mit einem 3:0 über Beck zu holen. Später gegen Fischer gab es dann das fünfte 2:3, Grötzsch machte gegen Beck den dritten Punkt für den GSV III. Gegen den TTC Salmünster sollten beim Kehraus mindestens drei Spiele gewonnen werden, wenn man die Abstiegsrelegation vermeiden will.
Verbandsliga Mitte
Bericht von Dr. Norbert Englisch
TSV Allendorf/Lda. II gerettet
Der TTC Wißmar fertigte in der Tischtennis-Verbandsliga den TTC Salmünster III mit 8:2 ab, besitzt aber nur Minimalchancen auf die Aufstiegsrelegation. Pech und Glück hatten die TSF Heuchelheim, die gegen den TTC Fulda-Maberzell III zu Hause mit 4:6 verloren, am Tag darauf aber beim TV Großen-Linden einen 1:4-Rückstand drehten und noch mit 6:4 gewannen. Damit müssen die Heuchelheimer am 9. Mai in Arolsen in die Abstiegsrelegation. Großen-Linden hatte einen Tag zuvor gegen den Meister TTC Höchst/Nidder klar mit 3:7 verloren. Das 5:5-Unentschieden beim TTC Hain-Gründau reichte dem TSV Allendorf/Lumda II zum direkten Klassenerhalt.
TTC Wißmar – TTC Salmünster III 8:2: Luis Frettlöh/Noel Kreiling taten sich gegen Lara/Wick schwer, im Entscheidungssatz fegten sie die Gegner aber mit 11:2 vom Tisch. Jakob Armbrüster/Tim Neuhof hatten es gegen Kreß/Stelting da wesentlich leichter beim 3:1. Frettlöh unterlag Stelting, Neuhof dem Salmünsterer Lara. Die zweite Hälfte gehörte dann ganz den Wißmarern. Beim Restprogramm ging es nur zwischen Kreiling und Lara knapp her. Der Wißmarer musste erst einen 0:2-Rückstand egalisieren, um im Entscheidungssatz mit 11:6 zu triumphieren.
TSF Heuchelheim – TTC Fulda-Maberzell 4:6: Der an der Schlaghand verletzte Michel Weiss konnte nicht ersetzt werden, mit Samuel Preuss gestaltete er immerhin das Doppel gegen Urbainczyk/Braun erfolgreich. Maxym Nikolenko/Fabian Lenke unterlagen Tronin/Wilhelm mit 1:3. Preuss war Urbainczyk klar überlegen und setzte mit dem Sieg gegen Tronin später ein dickes Ausrufezeichen. Da auch Nikolenko sich gegen Urbainczyk behauptete, stand es 4:4. Aber Weiss und Lenke brachten an diesem Abend nichts zustande, sodass am Ende „ein sehr ernüchterndes 4:6“ stand.
TV Großen-Linden – TTC Höchst/Nidder 3:7: „Mehr war nicht drin“, kommentierte Roland Fritsch die Niederlage gegen den Meister trocken. Die Doppel gingen klar gegen die Lindener Duos Andrius Preidzius/Philipp Horvath und Fritsch/Simon Frodl-Dietschmann aus. Wie in der Hinrunde besiegte Preidzius den Höchster Nuri, dazukamen zwei Punktsiege von Fritsch und Frodl gegen Marschall, den TTC-Ersatzmann aus deren dritter Garnitur.
TTC Hain-Gründau – TSV Allendorf/Lumda II 5:5: Mehr als die Hälfte der zehn Begegnungen endete 3:0, das Match war nach gut zwei Stunden Geschichte. Für den TSV besorgten Stefan Harnisch und Lea Großmann den Löwenanteil am Unentschieden. Gemeinsam gewannen sie das Anfangsdoppel, gegen Guglas verlor Grohmann ihr Einzel dreimal knapp. Harnisch blieb gar ungeschlagen. Sebastian Haupt und Mika Schlapp verloren zunächst ihr Doppel sowie ihre Einzel glatt mit 0:3. Mit einem 3:0 über Einschütz sicherte Youngster Schlapp den Lumdatalern den so wichtigen Punkt zum direkten Klassenerhalt.
TV Großen-Linden – TSF Heuchelheim 4:6: Die Heuchelheimer standen unter Druck, das bemerkten sie bei sich selbst. Samuel Preuss/Maxym Nikolenko quälten sich gegen Roland Fritsch/Simon Frodl-Dietschmann zu einem knappen Fünfsatzerfolg, Nikolenko vergab anschließend Matchbälle beim 13:15 im Entscheidungssatz gegen Preidzius. Zu allem Überfluss ging auch noch das Einzel von Preuss gegen Philipp Horvath überraschend weg. Preidzius/Horvath hatten sich deutlich gegen Fabian Lenke/Alexander Weiß durchgesetzt, Fritsch dann sicher gegen Weiß gewonnen. So stand es 4:1 für den TV, Weiß konstatierte aber gerade in diesem Moment „große Moral“ in seinem Team. Ein Dosenöffner war sicherlich, dass Preuss sein Einzel gegen Preidzius trotz 6:9-Rückstand im Entscheidungssatz noch drehte, danach besiegte Nikolenko Horvath in drei knappen Sätzen. Fritsch kam mit dem Materialspiel von Lenke nicht zurecht und gab ab. Über die volle Distanz ging es dann noch zwischen Frodl und Weiß, der Heuchelheimer hatte das bessere Ende mit zweimal 11:9 für sich.
Bezirksoberliga Mitte Gruppe 1
Bericht von Richard Albrecht
NSC verteidigt Relegationsplatz
Am vorletzten Spieltag der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren wurden zwei Partien mit hiesiger Beteiligung nicht ausgetragen. Die FT Fulda (6. Tabellenplatz) schenkte ihr Spiel beim TV Großen-Linden II (4. Tabellenplatz) ebenso kampflos her wie die TTG Mücke (3.), die auf ihr Gastspiel beim SV Buchonia Flieden II (5.) verzichtete. Die Großen-Lindener rückten so in der Tabelle auf einen Zähler an die TTG Mücke heran, bei beiden Teams war bereits klar, dass sie weder mit der Auf- noch mit der Abstiegsfrage etwas zu tun haben werden.
Umso spannender verlief dagegen das Derby zwischen dem NSC Watzenborn-Steinberg und dem TSV Allendorf/Lumda III, die beide unbedingt im Kampf gegen den Abstieg punkten wollten. Am Ende stand ein gerechtes 5:5-Unentschieden auf der Anzeigetafel.
Torsten Weber hatte als bester Einzelspieler des Tages drei Zähler für die Gastgeber gesammelt, auf Gästeseite war Mika Schlapp mit zwei Einzelsiegen am erfolgreichsten. Der NSC verteidigte so den Relegationsplatz vor den Lumdatalern, beide Teams sind punktgleich mit dem Tabellenneunten DJK SSV Großenlüder II, der letzte Woche in Linden gewonnen hatte.
Nach Großenlüder muss am letzten Bezirksoberliga-Spieltag der NSC Watzenborn-Steinberg reisen, der so den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen kann (Hinspiel 4:6). Der TSV Allendorf/Lumda III empfängt den SV Buchonia Flieden II (Hinspiel 2:8), mit einem Heimerfolg und Schützenhilfe des NSC könnte der Sprung auf den Relegationsplatz gelingen.
NSC Watzenborn-Steinberg – TSV Allendorf/Lumda III 5:5: Bernd Commerscheidt/Torsten Weber sowie Martin Richter/Thomas Domicke sorgten mit ihren Doppelerfolgen nach jeweils 0:1-Satzrückstand für den optimalen Start der Gastgeber, doch der TSV glich im ersten Paarkreuz durch Sebastian Haupt (3:2) und Mika Schlapp (3:0) postwendend aus. Nach Dreisatzsiegen von Weber und Lukas Moser ging es mit einem 3:3 in den zweiten Einzeldurchgang. Das Spitzeneinzel gewann Schlapp in fünf Sätzen, Richter glich mit einem 12:10 im Entscheidungssatz aus. Dennis Neumann sorgte mit seinem 3:1 für die Gästeführung, Weber anschließend nervenstark für die letztlich gerechte Punkteteilung. „Das war ein fairer Ausgang, in der Halle eine gute Stimmung, aber ein Punkt mehr wäre uns natürlich lieber gewesen“, so NSC-Sprecher Martin Richter, der in Großenlüder ein schweres Spiel mit Vorteilen beim Gegner erwartet. „Beide Doppel zu verlieren war natürlich höchst ärgerlich“, so TSV-Mannschaftssprecher Sebastian Haupt. „Wie viel der Punktgewinn wert ist, werden wir nächste Woche sehen, uns fehlt weiterhin unsere Nummer zwei, Kevin Krendl, und es wird viel davon abhängen, mit welcher Besetzung Flieden anreist.“
Bezirksliga Mitte Gruppe 1
Bericht von Richard Albrecht
TSV Lang-Göns patzt gegen GSV III, Rödgen profitiert
In der Tischtennis-Bezirksliga der Herren hat der TSV Lang-Göns im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz gepatzt und ersatzgeschwächt beim bereits als Absteiger feststehenden Gießener SV IV mit 4:6 verloren. Aufseiten der Gastgeber, die mit zwei Doppelerfolgen in die Partie gestartet waren, waren Pejman Khamehgir und Robin Kehr im zweiten Paarkreuz mit jeweils drei Zählern die Matchwinner, für die Gäste hatten im ersten Paarkreuz die beiden etatmäßigen Akteure Elmar Schaub und Björn Sievers die Punkte geholt. Nutznießer war der TTC Gießen-Rödgen, der durch ein ungefährdetes 7:3 gegen die TTG Büßfeld (Simon Sturm mit drei Matchpunkten) in der Tabelle an Langgöns auf Rang zwei vorbeizog und dem am letzten Spieltag in Ruppertsburg ein Remis genügt, um diese Position zu verteidigen. Die Ruppertsburger ihrerseits zeigten sich bei ihrem 7:3-Heimerfolg gegen den Post-SV SchwG Gießen II ebenfalls in Form und können als Tabellenvierter befreit aufspielen. Die Reserve der Postler ist ebenso bereits abgestiegen wie die TGV Schotten, die an ihrem vorletzten Heimspieltag mit dem 6:4 gegen den Post-SV SchwG Gießen I einen Achtungserfolg feierte.
Auch der TSV Allendorf/Lumda IV wird sich aus der Liga nach unten verabschieden müssen, der beim 1:9 in eigener Halle gegen die TTG Mücke II chancenlos war. Lukas Moser stand in seinen drei Matches jeweils für fünf Sätze an der Platte und sorgte im Spitzeneinzel gegen Tobias Metz für den Ehrenpunkt seines Teams. Zum Saisonabschluss kann die TTG Mücke II beim Tabellennachbarn TTG Büßfeld mit einem Punktgewinn den Klassenerhalt perfekt machen. Aufsteiger TSV Lützellinden hat den Abstiegsrelegationsplatz bereits sicher, könnte aber mit Büßfelder Schützenhilfe und einem Auswärtserfolg beim TSV Allendorf/Lumda IV die TTG noch abfangen. Darüber hinaus ist nur noch die Frage offen, ob Spitzenreiter TTC Wißmar II in eigener Halle gegen den VfB Ruppertsburg die Runde ohne Punktverlust beendet.

Bezirksklasse Mitte Gruppe 1
Bezirksklasse Mitte Gruppe 9
Kreisliga Gießen
1. Kreisklasse Gießen
Details Gruppe 1 | Gruppe 2| Gruppe 3
2. Kreisklasse Gießen
Details Gruppe 1 | Gruppe 2 | Gruppe 3
3. Kreisklasse Gießen
Details Gruppe 1 | Gruppe 2 | Gruppe 3

Damen
Oberliga Hessen
Bericht von Uwe Weichsel
TTC Wißmar vor Entscheidungsspiel
Die Damen des TTC Wißmar haben die Runde der Tischtennis-Oberliga mit einem 6:4-Sieg bei der TSG Oberrad abgeschlossen. Zu Ende ist die Saison für den Vizemeister allerdings nicht. Es steht noch das Qualifikationsspiel zur Regionalliga West an. In diesem treffen die Wißmarerinnen am 9. Mai auf den SV Holzbüttgen II, der mit 16:20 Punkten am letzten Regionalliga-Spieltag auf den Relegationsplatz abgerutscht ist. Wie bereits in der vergangenen Saison hat der Zweite der Oberliga Nordrhein-Westfalen, TTF Bönen, auf eine Teilnahme an der Qualifikationsrunde verzichtet.
Oberliga, TSG Oberrad – TTC Wißmar 4:6: Die Gäste mussten ohne Solveig Ehrt antreten. Sie wurde durch Jule Feußner ersetzt, die im Doppel an der Seite von Céline Kreiling mit einem Fünfsatzsieg den ersten Wißmarer Zähler errang. In den Einzeln holten dann Céline Kreiling, Jessika Andraczek und Emily Stanko eine 4:2-Führung für den TTC heraus.
Dem ließen Andraczek und Kreiling die Punkte zum Wißmarer Sieg folgen. So waren auch die beiden abschließenden Niederlagen zu verschmerzen, wobei Stanko im fünften Durchgang das Nachsehen hatte. Nun gilt die volle Konzentration dem 9. Mai.
Hessenliga Nord-Mitte
Bericht von Uwe Weichsel
Dicke Überraschung
Mit einem kleinen „Wunder“ haben die Hessenliga-Damen der TSF Heuchelheim die Chance auf den Klassenerhalt gewahrt. Sie bezwangen den ungeschlagenen Tabellenführer TV Bad Orb mit 7:3. Durch einen Sieg beim Rangvierten SC Niestetal II könnte nun am letzten Spieltag noch der Sprung auf den Relegationsplatz acht gelingen. Zweieinhalb Stunden nach dem Beginn dieser Partie treffen am kommenden Samstag die in der Tabelle vor den TSF liegenden Teams in Kassel aufeinander. Sollte die Kasseler Spvgg. Auedamm dabei dem TTV Altenbrunslar-Wolfershausen unterliegen, würde den Heuchelheimerinnen ein Unentschieden in Niestetal reichen, um Achter zu werden.
TSF Heuchelheim – TV Bad Orb 7:3: Zunächst deutete sich in dieser Partie keine Sensation an. Die mit ihrer Stammformation der Rückrunde angetretenen Gäste entschieden in den Doppeln jeweils den ersten Satz für sich. Am Ende hatten allerdings beide TSF-Duos nach fünf Durchgängen die Nase vorn. Christine Lenke siegte gemeinsam mit Meike Schmidt, die extra gekommen war, um ein eingespieltes Doppel zu stellen. Paula Deiler und Samira Safabakhsh holten bei ihrem Erfolg einen 0:2-Satzrückstand auf, wobei sie den vierten Abschnitt 13:11 gewannen. In den Einzeln übernahm Luisa Heuser eine Position im vorderen Paarkreuz. Hier musste sie sich zunächst Evie Lok-Si Wong nach drei engen Sätzen geschlagen geben. Dafür hielt Paula Deiler gegen Lara Schelling den Zweipunktevorsprung. Christine Lenke errang den vierten TSF-Zähler, ehe sich Samira Safabakhsh im Entscheidungssatz Laura Schlauch geschlagen geben musste. Die folgenden Viersatzsiege von Paula Deiler und Luisa Heuser machten dann bereits die Überraschung perfekt. Obwohl das Match damit entschieden war, kämpften die Spielerinnen im hinteren Paarkreuz jeweils noch über die volle Distanz um die übrigen Punkte. Dabei behielt Christine Lenke die Oberhand, während Samira Safabakhsh Elisabeth Scherrer unterlag. Angesichts des starken Auftritts der Heuchelheimerinnen fragten sich die Gäste, warum dieses Team auf einem Abstiegsplatz steht. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass Paula Deiler die TSF erst in der Rückrunde verstärkt hat. Die 1,83 Meter große Medizinstudentin aus Norddeutschland erreichte bislang eine Einzelbilanz von 10:2 Spielen.
Verbandsliga Mitte
Bericht von Uwe Weichsel
Klassenerhalt sicher
Die zweite Wißmarer Mannschaft hat den Klassenerhalt in der Verbandsliga erreicht. Im vorletzten Saisonspiel gelang dem Team ein 8:2-Erfolg über den SV Nieder-Ofleiden II. Damit sind die TTC’lerinnen nicht mehr von dem sicheren achten Tabellenplatz zu verdrängen. Nieder-Ofleiden benötigt hingegen nun am letzten Spieltag einen Sieg beim TTC Hain-Gründau, um den Relegationsrang neun noch zu erreichen.
TTC Wißmar II – SV Nieder-Ofleiden II 8:2: Durch die Unterstützung von Emily Stanko trat Wißmars Zweite einmal mehr mit fünf Spielerinnen an. Diese mussten zunächst einen Rückschlag in den Doppeln verkraften. Hier unterlagen die TTC-Duos Linda Seibert/Jana Rink sowie Emily Stanko/Jule Feußner jeweils 10:12 in den Durchgängen zwei und drei. Im Anschluss errangen Stanko und Feußner den 2:2-Ausgleich, ehe es zu den vorentscheidenden Partien im hinteren Paarkreuz kam. Hier siegte Linda Seibert über Angelina Ahlgrimm, nachdem sie einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt hatte. Hannah Cloos lag gegen Kerstin Pfeil mit 1:2 Sätzen zurück, als sie den vierten Abschnitt 12:10 und letztlich das Match gewann. Dann brachten Emily Stanko und Jule Feußner den Sieg bereits unter Dach und Fach. Für das 8:2-Endergebnis sorgten Seibert und Cloos.
Bezirksoberliga Mitte Gruppe 1
Bezirksliga Mitte Gruppe 1
Bezirksklasse Mitte Gruppe 1

Mädchen
Hessenliga
Bericht von Dr. Norbert Englisch
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