
Gießener Weststädter dürfen sich nach 7:3-Sieg über Braunfels nun Regionalligist nennen. Der Gießener SV hat es geschafft: Nach dem 7:3-Heimsieg gegen den TSV Braunfels überraschte die Weststädter noch die Kunde, dass man ohne Relegation als Aufsteiger in die Tischtennis-Regionalliga West feststeht. Weil der 1. FC Köln II in der Regionalliga verbleibt, entfällt das Aufstiegsduell. Damit ist für die Gießener ein Traum in Erfüllung gegangen, daran musste aber im Verlauf der Rückrunde einige Male gezweifelt werden, da man aus diversen Gründen in einigen Spielen nicht in stärkster Aufstellung antreten konnte.
Auf dem Bild Trainer und Coach Martin Adomeit, Michael Fuchs, Amirhossein Sedigh, Lukas Rimkus und Dominik Scheja (v.l.n.r.)
Eine zweite Saisonniederlage konnte der designierte Bezirksliga-Meister Gießener SV IV gegen den TTC Gießen-Rödgen gerade noch abwenden.
»Schwimmer« trotzen dem TTC Hofgeismar ein 5:5 ab - Gegen das Saisonende hin nehmen die Personalprobleme zu, besonders natürlich, wenn zudem zwei Mannschaften eines Vereins in der gleichen Klasse spielen. Das bekam der Gießener SV in der Tischtennis-Hessenliga zu spüren, dessen Dritte trotz eines überraschenden Punktgewinns beim TTC Hofgeismar abgestiegen ist. Beim Meister SC Niestetal war der GSV III ohnehin chancenlos gewesen. Für den GSV II ging es um nichts mehr und Sedigh wurde im Entscheidungsspiel gegen TV Braunfels benötigt. Nur zu dritt standen die Schwimmer beim SV Flieden auf verlorenem Posten. Dadurch ergibt sich unter Umständen für den TSV Allendorf/Lumda II, der mit einem 6:4-Auswärtserfolg von Stadtallendorf II nach Hause zurückkehrte, die Chance, den GSV II in der Tabelle noch zu überholen.
Nachdem im Tischtennis in den höheren Spielklassen bereits in den vergangenen beiden Jahren sukzessive von 6er- auf 4er-Mannschaften umgestellt wurde, ist diese Regelung für die Saison 2024/25 auch auf Kreisebene angekommen. Als Konsequenz darauf rücken viele gute Spieler in die unteren Spielklassen. Daher hat der Kreisvorstand Gießen am vergangenen Mittwoch beschlossen, dass die Vereine ihre Mannschaften auf Kreisebene für die kommende Saison ausnahmsweise nach eigenem Gutdünken melden.
Die Niederlage des TV Braunfels (30:12) beim TTC Fulda-Maberzell II versetzt den Gießener SV (28:14) in die gewünschte Lage, im letzten Saisonspiel der Tischtennis-Oberliga am Sonntag bei einem Sieg über Braunfels in einem Relegationsspiel die Chance zum Regionalliga-Aufstieg zu wahren. In der Vorrunde hatten die Gießener beim TTC Langen II mit 8:2 gewonnen, im Rückspiel liefen die Weststädter zunächst einem Rückstand hinterher. Nach dem 7:3-Heimerfolg hat man in der Spielebilanz (+44) mit Braunfels gleichgezogen - nun muss »nur« noch ein Sieg her. Man hat es aber nun in der eigenen Hand. Am kommenden Sonntag den 21. April um 14 Uhr findet dieses entscheidende Spiel statt. Der GSV erwartet viele Zuschauer.





