Dieses Spiel hatte diese Aufmerksamkeit verdient, gut 50 Zuschauer wollten das Spitzenspiel der Tischtennis-Regionalliga West sehen. Und diese bekamen den verdienten Augenschmaus von den Akteuren des Gießener SV und ihren Gegnern vom BV Borussia Dortmund II serviert: Spannung vom Anfang bis zum Ende mit pausenlos sehenswerten Ballwechseln, circa zweieinhalb Stunden lang. Einig waren sich danach Zuschauer, die Gießener Spieler und allen voran Jürgen Boldt: „Dortmund war heute einen Tick besser.“ Das drückt sich beim Gesamtergebnis von 4:6, noch mehr aber in der Bilanz der Ballwechsel (303:315) aus. Das Samstagsspiel der Weststädter beim TTC Jülich geriet unter diesen Umständen zur Randnotiz, denn die Gießener waren beim stark ersatzgeschwächten westdeutschen Gegner zu einem 10:0-Kantersieg gekommen. Der GSV steht trotz dieser Niederlage immer noch mit der relativ zweitbesten Bilanz (16:6) in der Tabelle da. Nur Spitzenreiter TTC Waldniel (20:2) ist besser – und der kommt am 7. März in die Weststadt.