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Arne Appunn Gießener SV 2015Im Kampf um die "Goldene Ananas" siegten die Schwimmer in der Bezirksklasse gegen Climbach und sicherten sich zur Halbzeit den 7. Platz. 

Nach der vierten Niederlage nacheinander besitzt der Gießener SV II zum Vorrundenausklang der Herren-Bezirksoberliga ein negatives Punkteverhältnis. Der 5:9-Misserfolg bei der TTG Mücke fiel vor allem angesichts der sechs Fünfsatzniederlagen deutlich zu hoch aus. Der TSV Kleinlinden überweihnachtet nach seinem 9:5 gegen die SG Hettenhausen zwar als Tabellenführer, tat sich aber in der Rhön schwer. Bei nur vier Zählern Abstand von Platz 1 bis Platz 5 ist jedenfalls ein spannendes Meisterschaftsfinale zu erwarten.

...Wenn der langjährige Bundestrainer Klaus Schmittinger zum Monatsende in Rente geht, wird der Bereich des männlichen Nachwuchses beim Deutschen Tischtennis-Bund neu geordnet. Nach den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wird Zhu Xiaoyong, seit 2010 Bundesstützpunkttrainer und Assistent von Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf, neuer Jungen-Bundestrainer.

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In der Sporthalle der Grundschule in Wißmar fanden die Kreispokal-Titelkämpfe des Tischtennis-Nachwuchses statt. Dabei wurden die Pokalsieger in sieben Leistungsklassen ermittelt. Aufgefallen ist, dass das Leistungsgefälle in allen Klassen stark war - nur ein einziges Match endete knapp mit 4:3. So verhinderte der NSC Watzenborn-Steinberg II in der Jugend-Kreisliga einen möglichen vierten Pokalerfolg des SV Annerod hintereinander. Die weibl. Jugend der TSG Wieseck sorgte mit ihrem Pokalerfolg gegen den TTC Gießen-Rödgen dafür, dass Wieseck zum erfolgreichsten Verein der Pokalendrunde avancierte. Bei den Schülerinnen gelang dem SV Inheiden die Revanche für die im Vorjahr gegen den TSV Allendorf/Lda. erlittene Niederlage.

Die frisch gekürten Kreispokal-Sieger der Kreisligen werden bei den Bezirkspokal-Wettbewerben im Februar bzw. März des kommenden Jahres für den Tischtenniskreis Gießen an den Start gehen.

Männliche Jugend/Kreisliga: Vorjahressieger SV Annerod fand im NSC W.-Stenberg II sprichwörtlich seinen Meister. Während der NSC II im Halbfinale gegen die TSG Leihgestern nur zwei Satzverluste beim 4:0 zu beklagen hatte, musste sich Annerod gegen den TTC Gießen-Rödgen, für den Nils Berger zweimal punktete, doch strecken. Das Endspiel wurde zu einer spannenden Angelegenheit, weil Annerod zunächst den 2:0-Vorsprung der Watzenborner durch Christian Spee und Rico Lotz ausgleichen konnte, dafür waren Edwin Rempel und das Doppel Sven Schmidt/Sven Fels verantwortlich. Spee besiegte Schmidt dann sicher, aber Fels konnte gegen Niklas Jung erneut egalisieren. Rico Lotz wurde im letzten Spiel dann zum NSC-Matchwinner mit einem 3:1 gegen Rempel und verhinderte damit den möglichen vierten Kreispokalsieg in Folge für den SV Annerod.

Halbfinale: NSC Watzenborn-Steinberg II - TSG Leihgestern 4:0; SV Annerod - TTC Gießen-Rödgen 4:2. Finale: NSC Watzenborn-Steinberg II - SV Annerod 4:3

Männliche Jugend/Kreisklasse: Vorjahressieger TTC Wißmar II kam kampflos ins Halbfinale, der SV Inheiden hatte mit dem FC Rüddingshausen (Punkt durch Jan Brunnet) wenig Probleme und siegte 4:1. Im Endspiel ging der TTC durch Xiaodi Wenxuan Yang in Führung, Robin Möbus konterte für Inheiden gegen Simon Bogner erfolgreich. Noel Kreiling sollte für die Wißmarer zum Matchwinner werden, denn zunächst besiegte er Leon Geyer, machte mit Wenxuan Yang den ersten Schritt durch einen Doppelsieg gegen Möbus/Geyer und steuerte mit 11:9 im 5. Satz gegen Dean Bös auch noch den Siegzähler bei.

Halbfinale: TTC Wißmar II - TV Lich 4:0, SV Inheiden - FC Rüddingshausen 4:1. Finale: TTC Wißmar II - SV Inheiden 4:2

Schüler/Kreisliga: In der Schüler-Kreisliga gab es mit dem SV Hattenrod einen unumstrittenen Pokalsieger. Dem SV Annerod gelang im Halbfinale gegen den TTC Gießen-Rödgen durch Ole Amberg nur der Ehrenzähler, der SV Hattenrod ließ dem SV Inheiden im anderen Semifinale allein zwei Satzgewinne. Titelverteidiger SV Hattenrod ging im Endspiel durch Jonas Schmidt und Felix Maul mit 2:0 in Führung, ehe Mathis Kuhl mit 3:2 gegen Lennart Oetinger verkürzte. Niels Bunkert und Robin Böttcher vom TTC wehrten sich gegen Maul/Schmidt dann heftig, kassierten aber eine 0:3-Niederlage. Maul mit seinem zweiten Einzelsieg gegen Burkert machte Hattenrod dann erneut zum Pokalsieger.

Halbfinale: SV Hattenrod - SV Inheiden 4:0; SV Annerod - TTC Gießen-Rödgen 1:4. Finale: TTC Gießen-Rödgen - SV Hattenrod 1:4

Schüler/1. Kreisklasse: Ähnlich dominant wie der SV Hattenrod in der Kreisliga gewann die TSG Wieseck den Kreispokal der 1. Kreisklasse. Der TSV Langgöns stellte nur eine kleine Hürde im Halbfinale dar, Tobias Schuster holte für Langgöns den Ehrenzähler gegen Lars Goldmann.

Endspielgegner TSV Lützellinden hatte gegen Allendorf/Lumda ein bisschen mehr Widerstand zu überwinden, die Lumdataler hielten bis zum 2:3 gut mit. Allein ein Lennart Schwarz mit zwei Einzelsiegen reichte nicht. Im Finale war es jedoch Tim Weidemann, der für den TSV gegen die Wiesecker den Ehrenzähler holte. Da Nick Müller und Mark Weiß in ihren Einzeln und im gemeinsamen Doppel wie im Halbfinale ungeschlagen blieben, heißt der Kreispokalsieger 2015 TSG Gießen-Wieseck.

Halbfinale: TSV Langgöns - TSG Gießen-Wieseck 1:4, TSV Lützellinden - TSV Allendorf/Lumda 4:2. Finale: TSG Gießen-Wieseck - TSV Allendorf/Lumda 4:1

Schüler/2. Kreisklasse: Ein großes Leistungsgefälle zeichnete besonders den Wettbewerb der 2. Kreisklasse aus: Der TV Trais-Horloff sowie der VfR Lindenstruth gewannen ihre Halbfinalbegegnungen gegen den SV Ettingshausen bzw. die TTSG Biebertal jeweils glatt mit 4:0 ohne Satzverlust. Aber auch das Endspiel dauerte nicht lange und war nach weniger als einer Stunde zu Ende. Fabian Bednarkiewicz schlug Kilian Parson zum 1:2-Zwischenstand für Lindenstruth, der VfR ließ jedoch keinen Zweifel am Kreispokalsieg aufkommen. Florian Niebergall, Julian Deines (2) und das Doppel Deins/Niebergall waren zu überlegen.

Halbfinale: TV Trais-Horloff - SV Ettingshausen 4:0, VfR Lindenstruth - TTSG Biebertal 4:0; Finale: TV Trais-Horloff - VfR Lindenstruth 1:4

Weibliche Jugend/Kreisliga: Der spätere Pokalsieger TSG Gießen-Wieseck erwischte im Halbfinale das Freilos, dagegen mussten sich der TTC Gießen-Rödgen und der TV Grüningen duellieren. Lena Schäfer fügte dem TTC die zwei Gegenzähler zu, bei denen Annette Kieselbach mit zwei Einzelsiegen und im Doppel mit Luisa Hannak den Löwenanteil zum Sieg beitrug. Das Finale war zu Beginn spannend, weil Astrid Kieselbach die Gießenerin Stella Basmaci nur knapp mit 3:2 niederhalten konnte, andererseits Luisa Hannak gegen Melissa Ipek nur unglücklich mit 2:3 abgab. Danach setzte sich die TSG jedoch mit drei Siegen durch Zerin Mohammed, Ipek/Basmaci und noch einmal Ipek klar durch.

Halbfinale: TTC Gießen-Rödgen - TV Grüningen 4:2. Finale: TTC Gießen-Rödgen - TSG Wieseck 1:4

Schülerinnen/Kreisliga: Titelverteidiger TSV Allendorf/Lda. bekam es zunächst mit dem TTC Wißmar zu tun, wobei Hanna Hwang zunächst für den TTC gegen Vanessa Trenschel punktete. Linda Trenschel konterte gegen Linda Seibert zum 1:1, aber Wißmar ging durch Sina Mattern erneut in Führung. Das Doppel brachte die Wende zugunsten des TSV, denn Linda und Vanessa Trenschel besiegten Seibert/Mattern und holten anschließend ihre Einzel. Da der TV Trais-Horloff gegen den SV Inheiden nur zu dritt antrat, war die Partie zugunsten der Inheidenerinnen entschieden. Das Finale war dann eine Neuauflage des Endspiels des Vorjahres, da hatte sich Allendorf deutlich durchgesetzt. In der Auftaktbegegnung ging der TSV durch Linda Trenschel mit 3:1 gegen Paula Engel in Führung, dann setzte es drei 0:3-Niederlagen für den Vorjahressieger. Eileen Möbus und Katharina Krätschmer gelang dann die Revanche für die Niederlage im Pokalwettbewerb in 2014.

Halbfinale: TV Trais/Horloff II - TSV Allendorf/Lumda 0:4 (kampflos), SV Inheiden I - SV Inheiden II 4:0. Finale: TSV Allendorf/Lumda - SV Inheiden I 4:0

Jürgen Boldt Gießener SV 2015Die Oberligaspieler vom Gießener SV haderten etwas mit dem 8:8 gegen den TuS Kriftel, jubelten anschließend aber über den 9:6-Erfolg im Spitzenspiel gegen den SVH Kassel.  Damit "überwintert" der GSV auf einem vor der Saison nie erwarteten 2. Platz, der am Ende die Relegation zum Aufstieg in die Regionalliga bedeuten würde. Der Weg dahin ist nicht unmöglich, aber noch lang und steinig!

 

Am Wochenende konnte sich die dritte Mannschaft der Schwimmer mit dem Gewinn von drei von vier möglichen Punkten etwas Luft im Abstiegskampf  verschaffen. Wenn man im letzten Spiel der Vorrunde noch einmal gegen den Tabellennachbarn von Climbach punkten kann, so winkt die "Führung in der unteren Tabellenhälfte".

 Da standen sie nun in der weiten Halle des Sporthotels Grünberg, die 16 furchtlosen Pioniere des Volksbanken-Raiffeisenbanken-Cups. Eng beieinander, und doch in dem riesigen Raum etwas verloren. Einige befanden sich bereits sichtlich in der mentalen Vorbereitungsphase auf die Spiele des Abends - und doch lauschten sie den Ausführungen von HTTV-Präsident Norbert Englisch aufmerksam.

Keine Kosten-Falle

Am Namen der an jenem Abend eröffneten Turnierserie ist zunächst nichts Bedeutsames zu finden: Volksbanken-Raiffeisen-Cup. Naja. Attraktiv klingt anders. Hinter dem sperrigen Titel verbirgt sich jedoch eine für den landesweiten Tischtennissport revolutionäre Angelegenheit: Denn von nun an können Vereine recht spontan und auf eigene Faust Turniere mit bis zu 16 Teilnehmern ausrichten. Die dazugehörige Software stellt der Verband kostenlos zur Verfügung. Das Zählen übernehmen die Akteure selbst. Alles, was die Vereine benötigen, ist die erforderliche Mindestanzahl an Tischen (fünf) und teilnehmenden Spielern (neun), von denen nicht mehr als die Hälfte dem ausrichtenden Verein entstammen dürfen. Darüber hinaus machen die Clubs aufgrund des zu verrichtenden Startgeldes (fünf Euro) sogar einen kleinen finanziellen Gewinn.

"Ziel des Ganzen ist es, die Turnierlandschaft wieder zu beleben", erläuterte Englisch, "außerdem ist es ein tolles Angebot für alle Spieler, die mehr auf Wettkampfpraxis aus sind als auf bloßes Training". Das Turnierabschneiden für die Teilnehmer ist dabei TTR-relevant. Das bedeutet, dass jedes der sechs Turnierspiele sich auf den Ranglistenwert auswirkt, mit dem man in den Abend gestartet ist.

Einer der Pioniere in Grünberg ist Christian Becker. Der Kreisliga-Spieler der TSG Lollar ist begeisterter Turnierspieler. Logisch daher, dass er bei der Eröffnungsveranstaltung dabei sein wollte:. "Ich kenne das Turniersystem so ähnlich aus dem Rheinland. Die Idee finde ich klasse - und ich kann jetzt schon sagen, dass wir in Lollar definitiv ein paar dieser Wettkämpfe austragen werden."

Nicht weniger als 250 hessische Turniere erhofft sich Englisch im ersten Serien-Durchgang. "Wir können da auf Erfahrungswerte aus Bayern zurückgreifen, da waren die Sportler ganz verrückt danach", erklärt der selbst aktive Tischtennisfachmann, "vor allem, weil ja auch nicht der ganze Tag verloren ist - so ein Turnier ist in drei Stunden durch." Möglich ist das unter anderem aufgrund der Durchführung im "Schweizer System": Hierbei trifft ein Spieler in der nächsten Runde immer auf einen Kontrahenten, der eine ähnliche Spielbilanz hat wie er - ein doppeltes Aufeinandertreffen ist dabei ausgeschlossen. So steigt die Wahrscheinlichkeit, mit fortschreitender Turnierdauer gegen annähernd gleich starke Gegner zu spielen. "Das Schweizer System ist hervorragend für diese Art Turnier geeignet", lobt Becker.

Wer darf teilnehmen?

Die Turniere sind für alle Klassen offen. Männer, Frauen, Jugendliche und auch gehandicapte Athleten aus ganz Hessen können teilnehmen. In Bayern bewegte sich das Teilnehmerfeld stärkemäßig meist zwischen 1200 und 1750 Ranglistenpunkten, was einer Amateurstärke bis hoch in die Bezirksoberliga (Herren) sowie Damen-Oberliga entspricht.

Angst, dass Vereine ihre Aufstellungen, die nach Ranglistenwerten erstellt werden, mithilfe des RV-Cups manipulieren könnten, hat Englisch nicht: "Diese Erfahrung hat sich woanders bisher nicht niedergeschlagen. Diejenigen, die hier mitmachen, wollen einfach nur viel spielen, denen ist der konkrete TTR-Wert meist egal." Und in Folge der neuen, knackig kurzen Serie vielleicht bald völlig unbeliebten, weil ganztägig ausgetragenen Kreiseinzelmeisterschaften hat Englisch auch noch ein Ass im Ärmel. "Warten wir mal ab. Warum sollte man die KEM nicht auch reformieren können?", lacht der HTTV-Präsident.

Die RV-Turnierserie beginnt offiziell am 1. Januar und dauert bis zum 31. Oktober an. Ab dem 15. Dezember können Vereine ihre gewünschten Turnier-Zeitpunkte anmelden. Im November 2016 findet dann ein Finalturnier statt, zu dem man sich auf drei Arten qualifizieren kann: Fünf der 15 Glücklichen werden sich allein durch die Anzahl ihrer Turnierteilnahmen gesichert haben, fünf weitere werden wegen der nachweislich größten Ranglistenwert-Weiterentwicklung mit dabei sein. Und die letzten fünf Teilnehmer generieren sich aus dem Pool der Spieler, die im internen RV-Cup-System am besten abgeschnitten haben. Für jede Platzierung gibt es nämlich Serienpunkte. Tischtennis-Laien können die neue Turnierform im Übrigen auf dem kommenden Hessentag in Herborn begutachten - und damit ein wenig von der Revolutionsluft schnuppern.

Nur eine "kleine" Wechselrunde gab es zur Rückserie 2015/16. Zwanzig Spielerinen und Spieler wechselten den Verein. Dabei war auch Tonetas Domeika aus Litauen vom Gießener SV, der in der abgelaufenen Saison noch in der Hessenliga im mittleren Paarkreuz eingesetzt wurde. Aktuell pausierte er und stand nicht auf dem Mannschaftsmeldebogen. Ab Januar 2016 startet er für das saarländische Team vom TTC Wehrden in der Reginalliga Süd-West.

Kriztian Katus Gießener SV 2015-16Im Derby tapfer Widerstand geleistet: Der NSC Watzenborn-Steinberg verkaufte sich zu fünft teuer gegen die favorisierten Schwimmer und unterlag dem Neu-Tabellenzweiten doch knapp. Beide Seiten traten jeweils ohne ihre Nummer 1 an. Krisztian Katus ersetzte Xiaoyong Zhu hervorragend und blieb am Doppelspieltag ungeschlagen. Dank seinen Erfolgen steht der Gießener SV nun nach zwei Siegen auf dem 2. Platz der Spielklasse. Es kommt nun zum "Showdown" der Verfolger am kommenden Sonntag (14 Uhr) in der Sporthalle der Grundschule Gießen-West. 

 

Mit 2 Einzel- und 2 Doppel-Punkten konnten sich die Schwimmer bei Julio Cordero bedanken, dass am Ende noch 1 Punkt auf der Habenseite verbucht werden konnte.   Der sonst sehr eifrige Punktesammler Reiner Maier hatte einen rabenschwarzen Tag und blieb ohne Einzelsieg.

Der Spitzenreiter der Bezirksoberliga FV Fulda-Horas II war eine Nummer zu groß für den Gießener SV II. Für den anderen Fuldaer Vertreter, die FT Fulda, war der TSV Kleinlinden ebenfalls ein unüberwindbarer Kontrahent.

Tischtennisfans erwartet in der Schlussphase der Oberliga-Hinrunde ein besonderes regionales Schmankerl: Der NSC Watzenborn-Steinberg trifft am Samstag um 18 Uhr in der Limeshalle nämlich auf den "bösen Kreisverwandten", den großen lokalen Konkurrenten Gießener SV. Zuletzt trafen die beiden Teams im Frühjahr in der Hessenliga aufeinander - und stiegen nur wenig später gemeinsam auf. Dabei gewannen die Watzenborner gegen einen komplett angetretenen GSV mit 9:7 - und rächten sich damit erfolgreich für die 6:9-Hinrundenpleite. Ein Aufeinandertreffen in der aktuellen Etage gab es zuletzt 2008.

Die besten des deutschen Tischtennis-Nachwuchses trafen im schleswig-holsteinischen Kellinghusen aufeinander. Dort wurde die Bundesrangliste "Top 24" der Jugendlichen (U18) und Schüler/innen (U15) ausgetragen. Qualifiziert für das Turnier hatten sich drei Talente aus dem Kreis Gießen. Der für den TTV Stadtallendorf spielende Marco Grohmann aus Nordeck musste seine Teilnahme allerdings absagen. So waren es Lea Grohmann (1. TTV Richtsberg) und Adam Janicki (Gießener SV), die in Norddeutschland an den Start gingen. Beide kehrten von dort mit sehr guten Platzierungen zurück.

Die Nordeckerin Lea Grohmann bestätigte den zwölften Platz von der vorausgegangenen Top-48-Bundesrangliste. Für die 15-Jährige ist dies in ihrem ersten Jugendjahr ein beachtliches Ergebnis. Adam Janicki schaffte sogar eine Steigerung gegenüber dem 19. Rang bei den "Top 48" und wurde Neunter. Die direkte Qualifikation für das Bundesranglistenfinale "Top 12" erreichten Grohmann und Janicki damit nicht. Dafür wäre eine Platzierung unter den ersten Acht nötig gewesen. Dennoch dürfen sich beide berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme an den "Top 12" im Februar 2016 machen.

Bei der starken Konkurrenz in Kellinghusen schlossen Lea Grohmann und Adam Janicki die Gruppenphase jeweils als Drittplatzierte ab. Die heimischen Akteure kamen dabei zu drei Siegen und mussten zwei Niederlagen hinnehmen. Am Ende des ersten Turniertages fanden im Anschluss an die Gruppenspiele noch die ersten Partien der Endrunde statt. Hier feierten Grohmann und Janicki Viersatzsiege und sicherten sich damit bereits einen Platz unter den ersten Zwölf.

Am Sonntag gelang es Lea Grohmann nicht, an ihre starken Leistungen des Vortages anzuknüpfen. Sie hatte in allen drei Begegnungen das Nachsehen, wobei sie das Match um Rang elf erst im Entscheidungssatz verlor. Für Adam Janicki begann der zweite Wettkampftag ebenfalls mit einer Niederlage. Dann entschied er aber die folgende Partei nach einem 0:2-Satzrückstand noch für sich. So erreichte der Heuchelheimer das Spiel um Platz neun, das er 3:0 gewann.

Adam Janicki Gießener SV Die besten des deutschen Tischtennis-Nachwuchses trafen im schleswig-holsteinischen Kellinghusen aufeinander. Dort wurde die Bundesrangliste "Top 24" der Jugendlichen (U18) und Schüler/innen (U15) ausgetragen. Qualifiziert für das Turnier hatten sich drei Talente aus dem Kreis Gießen. Der für den TTV Stadtallendorf spielende Marco Grohmann aus Nordeck musste seine Teilnahme allerdings absagen. So waren es Lea Grohmann (1. TTV Richtsberg) und Adam Janicki (Gießener SV), die in Norddeutschland an den Start gingen.

.Mit der 3:9-Heimniederlage gegen den VfL Lauterbach scheint der Höhenflug des Gießener SV II in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren endgültig beendet.

 


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